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Furcht, dem neuen Unternehmen zu schaden;allein später erfuhr man, daß er Röntgenheiße. Dieser, durchdrungen von brennendemEifer für die Wissenschaft, mit einem eben sokräftigen Geiste als Körper begabt, voll Muthesund Entschlossenheit, wollte ganz in seines ge-feierten Landsmann's Friedrich Hörne-rn a n n s Fußstapfen treten. Er vervollkommnetesich in der arabischen Sprache, ließ sich beschnei-den, und unterwarf sich in allem den Sittenund Gebrauchen des Orients. Im I. 1809verließ er Europa, und langte zu Magadorean. Nachdem alles zu seiner großen Reise indas innere Afrika vorbereitet war, reiste er imJuli 1811, von zwei Führern und einem deut-schen Renegaten begleitet, von Magadore ab,um sich mit der Caravan« von Sudan zu ver-einigen. —
Nie hat man wieder etwas von ihm selbstgehört; Allein sein Leichnam, der einige Tage-reisen von ersterem Orte gefunden wurde, undmehrere Geräthschaften und Instrumente, dieman spater zu Marokko in den Händen mauri-scher Kaufleute sah, scheinen mit Gewißheitschließen zu lassen, daß Röntgen ein Opferder Raubsucht seiner Gefährten gefallen sei.
Dies war der unglückliche Ausgang jenesUnternehmens.
1810. Im I. 1810 erhielt man in Europa dieletzte eigenhändige Nachricht von einem Rei-senden, der obgleich mitten in seiner Laufbahndahin gerafft, (1811 bei Taös in der Nahevon Mocha) den berühmtesten Reisenden unse-res Jahrhunderts an die Seite gestellt zu wer-