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Fünftes Bändchen. Von Humboldt bis zu Parry / von Karl Falkenstein
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105
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Fury eine zweit« Entdeckungsreisenach dem Nordpol an.

Seine jetzige Aufgabe war, den Nvrdranddes amerikanischen Festlandes zu erforschen undVersuche zu einer Durchfahrt von der Hudsons-bay nach der Prinz-Reqenten-Vay anzustellen.Parry führte den Hekla, Cap. Lyon, dereben von einer Reise durch die Wüsten vonAfrika zurückgekommen war, die Fury.

Die Fahrt ging zwischen 62 und 68° Br.zuerst in die Hudsons-Day, da der Zweck einerDurchfahrt auch hier nicht erreicht wurde, se-gelte Parry hierauf nordwärts, um dann nachW. vorzudringen, mußte aber, nachdem er eineKüstenlänge von 200 englischen Meilen unter-sucht hakte, von der die Hälfte, und nament-lich die Ostseite der Nepulsebay einem Fest-lande angehörte, vom Eise gehindert, umkeh-ren, und bezog am Sten October den Winter-hafen.

Hier brachte Parry den langen Winter wiezuvor auf der Melville-Znsel mit astronomischenund physikalischen Beobachtungen zu. DasSchiffsvolk erheiterte sich durch Dühnenspiel.Man erhielt Besuche von äußerst gutmüthigenEskimeaux, nebst Nordlicht nnd Doppelmondunstreitig die erfreulichste Erscheinung in dieserNachtwüste des Lebens. Die Eskimeaux wohn-ten in Schneehöhlen mit Fenstern von Eis.Bei 25o Kalte wurden Fußwanderungen aufdem Eise und landeinwärts unternommen. Erstam 30. Juni 1822 waren die Schiffe wiederaus dem Eise gehauen. Man segelte alsdannmehr hinauf nach Norden, entdeckte an einer