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Kontingentes mit neuen Genüsnamen versehen, aber gründlich ist die Verarbeitung des grossenMateriales keineswegs. Da uns nun leider gerade aus dieser Gruppe ausnehmend spärliches Ma-terial zugekommen ist, so müssen wir uns nur auf wenige Thomsonsche Genera beschränken undkönnen nur ein bescheidenes Belegmaterial vorführen. Wir teilen die grosse Gymnetisgruppevon M’Leay ein:
Gen. Gymnetis sensu stricto. Oberseite tomentirt, meist gesprenkelt. Der Brustfortsatz ineine nach unten gebogene zapfenförmige Spitze auslaufend. Schildchen nicht sichtbar oder nurpunktförmig. Decken hinten nicht in eine lange Spitze ausgezogen, ■ aber oft mit deutlicher Naht-spitze. Clypeus kaum ausgerandet.
Gen. Holopya Thoms. Decken tomentirt, meist gesprengelt, die Naht in eine längere Spitzeausgezogen, Brustfortsatz kurz, die Mittelhüften wenig oder nicht überragend, vorn abgerundetund nicht zapfenförmig nach unten gesenkt, sondern gerade. Kleinere Arten mit punktförmigemSchildchen und kaum ausgerandeten Clypeus.
Gen. Badelina Thoms. Schwarz tomentirte einfarbige Gymnetiden ohne sichtbares Schild-chen, mit fast quer abgestutztem Clypeus und gestrecktem, geradem Brustfortsatz, der die Mittel-hüften als stumpfer Conus überragt. Grosse Formen mit leicht zugespitzter Naht.
Gen. Hologymnia Schoch. Glänzendbraune Gymnetiden ohne Spuren von Toment. Clypeusim flachem Bogen ausgeschnitten, Schildchen nur punktförmig, Decken ohne Nahtspitze, Brust-fortsatz lang und schmal bis zwischen die Vorderhüften reichend, ganz gerade.
Gen. Marmarina Kirby. (partim). Tomentirte Gymnetiden mit deutlich aber wenig tiefausgerandeten Clypeus und geradem, die Mittelhüften überragendem Brustfortsatz. Schildchensehr klein, aber meist sichtbar, spitz dreieckig. Decken hinten abgerundet ohne Nahtspitze.
Ein Studium der Gymnetisarten an reichem Material wird wohl noch andere 1 Kategorienergeben; die blosse Beschreibung dieser meist stark variirenden und marmorirten Formen vonsehr ähnlichem Habitus sollte zum bequemen Bestimmen von kolorirten Abbildungen unter-stützt werden.
Gen. Hologymnia Schoch. Hauptmerkmal ist der ganz glatte, glänzendbraune Körper. Cly-peus breit bogenförmig ausgeschnitten, Brustfortsatz schmal, lang und gerade.
H. pyrrhonota Burm. Mexiko . 25 mm.
Gen. Marmarina Kirby. Unter diesen alten Synonym von Gymnetis stellen wir vorläufigjene Gymnetisarten zusammen, die tomentirte Oberseite und kurzen, geraden Brustfortsatz habenund deren Deckennaht nicht in eine lange Spitze ausgezogen ist. Ihr Clypeusvorderrand ist stetsdeutlich, wenn auch seicht ausgerandet, oft in zwei stumpfe Läppchen aufgerichtet. Schildchenspitz dreieckig. Die wenigen uns vorliegenden Arten sind:
1. Einfarbig grau oder braun, Unterseite glänzend-schwarz. 2
— Verschieden marmorirte und gesprenkelte Oberseite. 3
2. Oberseite schwarz mit zahlreichen flammenartig konvergenten Querbinden auf den Decken und
divergenten Längsbinden und Flecken des Halsschildes von grauer oder gelber Färbung. Bauch-segmente breit grau oder gelb gebändert. Oft nehmen die hellen Binden' einen viel grossemRaum ein als die schwarze Grundfarbe. 16 mm. tigrina G. & P.