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Gen. Conostethus Schoch. Ebenfalls ganz vom Habitus der Pachnodaarten aber durchden zapfenförmig oder hackig nach unten gebogenen kolbigen Brustfortsatz sehr leicht vonjenen zu trennen.
C. impressus. Goldfuss. Der Pachnoda flaviventris sehr ähnlich. Schwarz bis schwarz-grün, Halsschild vorn und seitlich breit gelb gerandet, aber ohne schwarzen Punkt imSeitenband. Das Schildchen gestreckter und spitzer als bei den ähnlichen Pachnodaarten.Decken mit breitem gelben Bandsaum, worin im hintern Drittel ein schwarzer Fleck, nebendiesem je ein viereckiger gelber Discoidalfleck. Pygidinm rot mit zwei Querreihen gelberPunkte. Bauch braunrot mit Doppelreihen gelber Seitenflecke, ebensolche auf den Hüftenund Hinterschenkeln. 22 mm. Cap.
Gen. Pachnoda Bur. Dies Genus umfasst die Hauptmasse der grossem CetonidenAfrikas mit ziemlich parallelen Körperseiten, gedrungenem Bau und meist dunkel tomentirtenDecken. Der Brustfortsatz ist flach, zwischen den Hüften stark eingeschnürt und vor den-selben in eine flache Platte erweitert, dieselben überragend. Das Halsschild trapezförmigmit Schildcheneinschnitt und etwas abgerundeten Hinterecken, aber doch mit dreifach ge-buchtetem Hinterrand. Vorderschienen bei cf und $ dreizähnig, cf mit schwacher Ventral-furche.
1. Oberseite einfach braun oder braungelb nur oft heller gerandet 2
— Oberseite schwarz, matt, mit gelben Flecken und Querbinden, oder gelbbraun mit schwarzen
Fleckenzeichnungen. 3.
— Oberseite grün tomentirt 11
2. Kopf, Bauch, Pygidium und Beine einfarbig schwarz. Halsschild und Decken schwarz, gelb
umrandet oder matt rotbraun mit oder ohne hellere Umrandung, oft führt über den Discus
der Decken eine dunklere Längsbinde oft ist blos die hintere Deckenhälfte dunkler tingirt.Häufigste Ost-Afrikanische Cetonide von 20—28 mm. marginata Drury (monacha G. & P.).
— Oberseite ebenfalls fast einfarbig braunrot oder gelbrot, oft mit etwas lichterer Umsäumung
von Halsschild und Decken, unten schwarz oder schwarzgrün. Die vier letzten Bauchseg-mente je mit einer kurzen und schmalen weissen Seitenbinde und auf dem Pygidium dreiweisse Tomentflecken. 25—26 mm. Senegambien. rufa d. G.
— Oberseite braunrot, wie bei den vorigen. Auf dem Kopf zwei weisse Tomentstreifen.Brust und Bauch mit sehr breiten Tomentbinden bedeckt, so dass nur die Mittellinie schwarzbleibt. Pygidium mit drei grossen weissen Quermakeln. Die Schenkel ebenfalls mit jezwei weissen Längsbinden. Der Brustfortsatz dieser und der vorigen Art relativ schmal
und wenig verengt, vor den Hüften unmerklich angeschwellt, während er bei marginataeine deutliche dreieckige Platte bildet, daher diese zwei Arten wohl in ein eigenes Sub-genus zu stellen sind. Um 21—22 mm. Senegambien. consentanea Schaum.
'3. Discus des Halsschildes schwarz, breit gelbgerandet. Grössere Arten. 4
— Halsschild gelb mit zwei grossen, schwarzbraunen Dreieckflecken auf dem Discus, so dassdie Mittellinie gelb erscheint. Im gelben Aussenrand meist ein schwarzer Punkt. Kleinere,
oft glänzend glatte Arten. 10
4. Halsschild ringsum gelb gerandet. 5
— Halsschildhinterrand schwarz. 6
5. Decken sclrwarz oder pechbraun, gelb gerandet mit gelber Querbinde hinter der Mitte, so
dass die vordere grössere Deckenhälfte und die hintere kleinere schwarz erscheint. Beiden tomentirten matten Stücken (Var. aurantia Herbst) ist keine Skulptur erkenntlich, bei