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2/2 (I) (1826) Blüthen- und Frucht-Pflanzen
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90
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(VH. Classe. Samer.)

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7. lVIanAiurn kruücaris corniculutuin, Urappsr Xitsjil;Oslroornäs Llangis -boom. Strauch 2 Mann hoch , Mitschenkelsdicken Stämmen, Blätter 4 Zoll lang, 2 breit;Dlürhen in Köpfchen an Zweigen; Blume zblätterig, weiß,umgeschlagen, Z Staubfäden, wohlriechend, wie LonZa1'LnioNA. Hülse 2 Zoll lang, Federkiel dick, gebogen,braun, klafft. Holz weich, weiß; aus den Wurzeln trei-ben ebenfalls Hörnchen. Wächst am Strande, den dasWasser überspühlen kann. Das Holz brennt schlecht undwird daher nur von den Bäckern gebraucht; die Blumenbehalten den Geruch Wochen lang und werden daher inden Haaren getragen oder als Amulett, wie die von Lon-ßa ^aiffonK, kommen daher auf den Markt, Blatter zuGemüse. Die Früchte liegen in Menge am Strande her-um und dienen den Fischen zur Nahrung. Auf demStrauch sitzen eine Menge Schnepfen und andere Strand-läufer, und werden daselbst wahrend der Nacht mit Wurf-netzen gefangen. III. r. 77.) Ist ^sAicera8.

Z. ManZiu«! Isrreum, WsvLst LsIIi,

Loorn. Stamm nur schenkelsdick, meist krumm; Blätterdicht beysammen, wie die vom Portulak; Blüthen wieNagelcin, aber dicker in kleinen Köpfchen; Kelch 78-zahnig; Blume klein, 7 8blätterig, weiß, so viel Staub-fäden, wie ^lcsnma; Frucht wie Myrtenbcere mit vielenZcckigen Samen. Holz sehr hart und schwer, fast wieEbenholz und härter als das gemeine Eisenholz, schwerzu fallen, grau und braun, voll Adern. Wächst amStrand im Trockenen, sehr dicht beysammen. Sehr gutzu Handhaben, Schrauben und schönen Leisten; Kistchendavon sind sehr schön geädert. Mit dem am Feuer aus-getriebcucn Saft färben die Malaycn ihre Zähne schwarz.(Iluwpli III. i. 79.)

Z. Hinliraculuin niarls, Lrappat Nuäong; 2oo-