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(VII. Classe. Samer.)
wie Rindszunge, 6 — 9 beysammen an den Zweigen, i—txFußlang, oben glänzend; Blume wie Narcisse in Gestaltund Große, zlappig, Lappen umgeschlagen, weiß, inwen-dig gelb, 5 Staubfäden abwechselnd, blaß, gebogen, 1Griffel gelb, riecht wie Nelken, blüht im März und April;Fruchr wie Pommcranze oder etwas größer, rund, Schalezäh, grau; Fleisch derb saftig, gelb, schmeckt weinsauerund kühlend, riecht angenehm; man macht Wein daraus.In der Mitte ist eine Höhle voll Samen, mit weichemMus ausgefüllt, von demselben Geschmack; Samen breit,scheibenförmig, fast wie in der kckanjaba, werden mit ge-gessen. t, Die unreife Frucht auf die Haut gerieben färbtbläulich schwarz, das sich nicht abwaschen laßt, aber nach8-Tagen von selbst verschwindet. Das Holz färbt eben so.Wächst hin und wieder in Wäldern am St. Franciscus-Fluß, wo er die größte und beste Frucht tragt. (Msre^ravo.)
In Neu-Spanien heißt dieser schöne Baum XsAuali,man macht daraus Spieße; und wäscht sich mit dem Frucht-saft nach großer Ermattung, wodurch der ganze Leib schwarzwird. Die Wilden bemahlen sich damit, wann sie in denKrieg gehen, um fürchterlicher auszusehen. Bisweilenmischt man auch zum Spaß diesen Saft in Roscnwasser,womit sich die Frauen waschen; sie bleiben dann 14 Tagelang schwarz. (Ximsnsr.)
7 airipsba ist einer der vornehmsten Bäume Brasiliens,Blätter glatt, ix Fuß lang, fallen jährlich ab zu verschie-denen Zeiten, doch meist im December, es kommen abergleich wieder andere, Holz sehr hart und gut; die unreifenFrüchte sind grün, werden aber bald reif und wie die Mi-speln teig lind eßbar, daher siekon-^xylss heißen, gekochttaugen sie nichts, wohl aber mit Zucker eingemacht; gegenDurchfall, Hitze im Schlund und Magen, eine LabungGesunder und Kranker. Der Wein, den man daraus preßt,