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2/2 (I) (1826) Blüthen- und Frucht-Pflanzen
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191
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(g. Zunft. Kürbsen.)

19!

Faden oder verkümmerte Griffel, die auf dem Boden fle-hen; im Umfang gegen 40 zellige Staubbeutel, welche sichoben öffnen. Frucht unbekannt. Sie wurde izig in Lsn-coolcn von Xrriolck und KEss entdeckt. Die Blüthen-läppen sind 5 Zoll dick, sehr fett und jeder mißt i Fuß, die;Mündung der Krone gleichfalls 1 Fuß, so daß die ganzeBlume 3 Fuß breit ist. Sie riecht wie verdorbenes Fleischund ist beständig von Fliegen umschwärmt, welche ihre Eyerhinein legen. Heißt Lrubur.

2. Kleine A.F., tk. Ilovskelili: früher von Horssieldauf Java entdeckt, aber nicht beschrieben; Blume viel kleiner.

8. Zunft. Gröps-Gröpser Rürbsen.Geschlecht getrennt, Blüthe oben, szahlig, Kürbs mit Samenohne Eyweiß.

Meist einhäusig, Kelch und Blume Mheilig, oben, s Staubfa-den in 3 Bündel verwachsen, Staubbeutel meist gewunden, Grif-fel Znarbig, Kürbs, 3 oder Lfacherig, Samen scheinbar an derWand, aber eigentlich an umgerollten Randscheidewanden; Keimsehr klein, aufrecht, ohne Eywriß.' Cucurbitaceen.

(^. 5t. Ltaüe Meui. Mut. 1. V et X.)Weitlaufende, fette Stauden mit großen, abwechseln-den, rauhen Blättern und meist sehr großen beerenartigeitFrüchten vvm Kelch gekrönt. Die Samen hangen am Klap-penrand , welcher die Scheidwand bildet und sich am in-neren Winkel wieder ganz nach außen rollt, daß er diöWand des Fachs berührt, so daß die Samen an der Wandzu hangen scheinen. Die Früchte sind sehr. saftreich unssüß, meist eßbar.

s) Stock- Kürbsen: Früchte beeren- oder cäpselartig, sehrklein und trocken.

i. Sippschaft. Mark-Rürbsen.

Stengel kletternd, Beeren nur einsamig.

I. S. Zellen-Rürbse, OronoviaL,.

Zwitter, Kelch glockenförmig, Ztheilig, 5 Blunfttft