(VII!. Classe. Grvpscr.)
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lcn ioo und izo Gulden, wenn die Blätter gehörig zu-bereitet sind. Die Japanesen pulvern die Blätter (je grü-ner desto besser), und thun 2 Löffel voll in siedendes Wasser.
Die Chinesen aber werfen einige Blätter in siedendes Was,ser und trinken es denn, indem sie die Blätter zurücklassen.Die Blumen sind weißlich, in Größe, Gestalt und Farbeganz wie die wilde Rose, die LZlanüer heißt. Der Sameist rund und schwarz wie bey Rosen, keimt und wachstbinnen 3 Jahren so groß, daß man jährlich die Blätterablesen kann. Der Thee wächst in Japan auch an solchenOrten, wo es friert und schneiet wie in Holland, wo eralso wohl auch gedeihen könnte. Die Blätter werden imSchatten getrocknet. Wird Tag und Nacht getrunken,theils um wach zu bleiben, theils die Verdauung zu be,fördern; wirkt vorzüglich harntreibend. (kcko spull Loni.)
Der Theebaum wird über 1 Klafter hoch, wächst lang,sam, hat schwärzliche, unordentlich vertheilte Wurzeln und >theilt sich gleich unten in viele Aeste und Zweige, mit grauer >Rinde, ziemlich hartem, faserigem Holz und wenig Mark. >Die Bläkter stehen auf sehr kurzen Stielen und gleichen an >Größe, Substanz, Figur und Farbe ganz denen der sau, lren Kirschen. Die Blume» kommen im Herbst einzeln oder !zu 2 aus den Blattachseln und gleichen denen der wilden !Rose, r Zoll breit, schwach riechend, weiß, 6 blattcrig, ^Blätter rundlich, hohl, Stiele ; Zoll lang; Frucht mei-stens Zknollig wie bey kiclnus, doch auch 2 und cinknol-lig, jeder Knollen so groß als eine Schlehe; sie lassen sichleicht von einander theilen, schwarz, häutig, etwas holzig, !bleiben lang hängen und klaffen erst nach einem Jahr. Injedem Knollen eine Nuß, braun, fast wie Caffanic, darinein Kern, fast wie der Haselnuß, schmeckt bitter und ziehtSpeichel. In einer Blume sind an 230 Staubfäden.Man pflanzt die^Samen gewöhnlich an die Ränder der