ci8. Zunft. Spillen.)
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^Drachme verschluckt, eben so in Faulfiebern, in Versto,pfungen der Eingeweide; ferner gegen Krankheiten der Auegen und Ohren, Husten, Schwindel, Engbrüstigkeit, UmVerdaulichkeit, Harnkrankheiten, Unfruchtbarkeit und klluorslbus; endlich schützt es auch das Gesicht vor Runzeln.Die Weiber setzen sich in ein warmes Bad und reiben sichdann, vorzüglich das Gesicht, mit diesem Balsam ein, densie mehrere Tage nicht abwaschen. Auch die Samen nimmtman ein gegen dieselben Krankheiten. Endlich macht manRäucherungen von dem Holze gegen allerley moi-bor uwri.(Urol'y. t)U>iu.)
In einem fürstlichen Garten zu Cairo habe ich y oderro Dalfamstraucher gesehen, welche aber keinen Saft gabenUnd im September wenig Blatter hatten; der Stengel warnur i Fuß hoch und i Zoll dick, und hatte dünne Zweige,nicht über 8 Ellen hoch. Man muß überhaupt diese Sträu,cher jährlich beschneiden, wenn sie Balsam liefern sollen.Die Blätter waren nicht größer als die der Erbsen, z, 5oder 7 an einem Stiel; die Zweige sind nicht über feder-kieldick, schmecken zusammenziehend und gewürzhast und ha-ben eine doppelte Rinde, die äußere röthlich, die inneregrün ; Holz weiß, ohne Geruch und Geschmack. (Leiiorckus.)
Mäßiger Baum im glücklichen Arabien; mit sperrigenAesten, grauer, glatter Rinde, die aufgeritzt den wohlrie-chenden Balsam gibt; Blätter abwechselnd, zu drey, dasmittlere größer, verkehrt oval, die seitlichen oval, glatt,ganz; Blüthen am Ende der kleinen Zweige einzeln undmehrere beysammen; Kelch sahnig, Blume flatterig,aufrecht, Scheibe gelb, mit acht Staubfäden und so vielWarzen; Griffel kurz, Narbe viereckig, Beere spitz oval,glatt, 4furchig, mit kleberigem Mus, fächerig, je isarmig, oft nur ifacherig. Scheint einhäusig zu seyn. Beyder Stadt Hass. (korlllr.)