J
26
perpendiculariter auffgefuͤhrten Maͤurle beſtetige/ alſo die Erde
zwiſchen ſolche beyderley Mauren hinein geſchuͤttet: vnd wohl ver-ſtampfft werde; jedoch daß ſolchs Maurle nit gar ſo hoch ſey alsdie voͤrdere dicke Maur/ ſondern vmb ein Schuch oder 4. niedri-ger/ darauff dan vollend dieſelbe uͤbrige vnd geringe hoͤhe mitWaaſen vnd Erde zuvollfuͤhren.Pie nOrthograp hiſcher auff zug der dreyen Streichen/ wobey auchdas dünne Bruſtmaͤurle oder Rondenlauff vor der Cortin zuſehen;Im fall man aber ein dicke vnd ſtarcke Zwingermaur vor der Cor-ein haben wolte/ ſo koͤnte es auff die weiſe der nachfolgenden 36.vnd 37. Figuren geſchehen.Fig. X XXV.Profil der Face, mit darvor ſtehender Zwingermaur.Fig. XXXVI.Profil einer Cortin, gleichsfals mit einer darvorſtehenden
Zwingermaur. NFig. XXXVII.
Grundriß mit einer Zwingermaur vor der Cortinz Im uͤbri-gen ſeynd die Streichen in dieſem Grundriß/ wie die vorigen.Hiebey iſt zuerjnnern/ daß/ weiln ich in meiner Anno 1664 intruck ausgangnen Archit.“ Mil.“(part.. cap. i.) mit vmbſtaͤndenangezaigt/ daß die kaullebrayen vor denn Facen fuͤr mehr ſchaͤd-lich als nützlich zuachten/ villeicht jemand vermainen mochte/ alsob eben die vngelegenheiten der bemelten Fauſſebrayen ſich auchbey denn Zwingermauren dieſer Polwercken befinden thette; Aberes hat mit denen Zwingermauren gar ein andere beſchaffenheit/denn erſtlich ſtehen jene erdene kauſſebrayen in der niedere blosauffm Horizont, daß ſie allenthalben herumbher von des FeindesBatterien commandirt vnd imbocchirt ſind/ alſo darinnennirgends kein ſicherheit iſt; Dieſe Zwingermauren aber iſt deroStand oder Lauff 6. Schuch uͤbern Horizont erhoͤhet/ darauff ſodann die gemauerte Bruſtwehr jnnwendig 7. Schuch hoch vnd 8.oder 9. Schuch dick; Iſt auch vorne beym Polwercksſpitz vmb z.oder 4. Schuch verhohet( wie im Grundriß Fig. 31. zuſehen) daßalſo ſolcher Zwingers lauff vor der imbocchirung gesicht ſich be
indet/