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Neü-herfürgegebene Kriegsarchitectur : welchergestalt die Vestungsgebäue auff unterschiedliche wohlpracticirliche Arten zue noch mehrer verstaerck und versicherung zubringen / in zuegehörige Figuren sambt umbständlicher Erklärung derselben verfasset durch Christoff Heideman
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34Fig. L.Iſt das Profil der Polwercks face, ſambt dem Waſſergraben/auch trocknen e Contreſcarpe, vnd Feldbruſtwehr.3

Profil der Streichſtaͤnde/ wobey auch die jnnere Wand desFluͤgels vnd andere beſchaffenheit derer Streichen zuſehen; Wiedan auch in dieſem Profil in acht zunehmen/ daß die jenige Bruſt-wehr/ ſo auffm Horizont ſtehet/ zwar in ſtarcker vnd Canonfreyerdicke von Maurwerck zumachen/ aber jnnwendig ein Schuch oder4. dick mit Erde vnd Waaſen zubekleyden/ von wegen der vrſa-chen/ ſo hievorne bey Erklaͤrung der 33. Figur gemeldet. VntermHorizont iſt im Grundriß Fig. 49. vnd in dieſem Profil Fig. g.noch ein niedriger Streichſtand verzaichnet/ welchen man an de-nen orten wo die Waſſerhoͤhe B. oder 14. Schuch vnterm Hori-zont/ machen: im wiedrigen aber/ wo das Waſſer ſich nahe vn-term Landgrund fuͤnde/ vnterlaſſen kan; Solcher vnterſteStreichſtand iſt mit einer darvor ſtehenden ziemlich dicken Maurzuordnen/ mit Schußloͤchern/ dadurch mit Stuͤcken den Graben

der oͤbern Waſſerflaͤche parallel) zubeſtreichen.

Fig. LII.Profil der Cortin, ſambt dem Lauff vnd Maurbruſtwehr desZwingers. fFig. LIII.

In dieſer perſpectiy wird gezaigt/ wie ein ſolch Polwerckvon jnnen anzuſehen.

Fig. LIV.Profil des jenigen Ravelins, welchs im Grundriß Fig. 49.verzaichnet iſt.Fig. LV.

Dieſe perſpectiv weiſet/ wie ſolche Polwercke von auſſen an-zuſehen.

1 Fig. L VI. vnd L VII.Dieſe Polwercksmanier kan gebraucht werden/ wo die Waſ-ſerhoͤhe ſich nahe vnterm Horizont findet/ vnd wiewol 4ig.