2/»2 IV. Buch. I. Abschn. Die Philosophie Schelling«.
positiv abgehalten. So kann man die erste Gestalt des Schel-lingschcn Systems, so wie den ganzen Zustand der Denkweisein dessen Begleitung es auftrat, als die Krisis betrachten, vonwelcher aus auf der einen Seite die Philosophie zur christlichenAnsicht genest, auf der andern Seite ein gänzlicher Nückfallin den Nationalismus eintritt, mit welchem er sein letztesjeder Fortbildung und Steigerung unfähiges Stadium erreicht.
Erster Abschnitt.
Die Philosophie Schellings.
Erstes Kapitel.
Das System im Ganzen.
Herauskommen aus dem System Fickitc'S — Gleichheit ihrer Elemente —Folge» des odicktive» Gebrauchs derselben — die allgemeine Gestalt desEchclling'schrn Systems. — Werth des realen Prinzips bey Fichte undseiner Objektivirung durch Schclling — Erhebung der Philosophie. —Störendes Prinzip — Widerspruch desselben gegen das ganze System. —Entsaltung der christlichen Ansicht im Systeme selbst — Wurzel des He.gel'schen Systems
"3ch will mein Selbst zu ihrem Selbst erweitern!-- — dasbezeichnet den ersten Schritt, mit welchem Schclling ausFichte heraustrat. Das System des letztcrn befand sich inder Lage, entweder folgerichtig das denkende Individuum zumAll zu machen, oder willkührlich eben so viele Welten alsMenschen anzunehmen, und sie ohne Verbindung außer ein-ander bestehen zu lasten. Die eigene thätige Vernunft, welcheer zum ku 7rä> machte, faßte daher Schelling als allge-meine Vernunft; war bey ihm das individuelle Ich die Sub-