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1 (1830) Die Genesis der gegenwärtigen Rechtsphilosophie
Entstehung
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268
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263 lV Buch. I. Abschn. Die Philosophie Schellings.

ein allgemeiner Charaktcrzug jener Zcitpcriode. So hat dieästhetische Schule ausgesprochen: Kunst und Schönheit sindum der Kunst und Schönheit willen da, nicht damit Menschendurch sie befriedigt oder gehoben werden im schneidendstenGegensatze zu der kurz vorausgegangenen Vorstellungswcise,nach welcher jedes Kunstwerk daran gemessen wurde, ob es dieMenschen bewegen könne, ihre Schuldigkeit zu thun. Beydenen die alles auf die Spitze zu treiben sich zum Geschäftmachen, ist es sogar Mode geworden, in dem reinen Unter-gang seiner selbst für ein Allgemeines, eine Idee, von denenman eigentlich nicht weiß, was sie sind, das Ziel ihres Da-seyns zu finden, auf persönliche Fortdauer zu verzichten, undden Wunsch derselben als kleinlich, eigensüchtig und schwachdarzustellen. Eine scheinbar großartige Gesinnung, in der Thatwidernatürliche und unwahr großthuendc Verkehrtheit. Sieberuht auf einer Vergötterung, nicht der Natur d. i. des Sinn-lichen, sondern des unpersönlichen Gedankens. Die so vieluneigennützigem und erhabenem Anbcthcr dieses Gottes möchtenaber, wenn man genauer prüft, den aus beschränkte oder klein-lich eigennützige Weise Unsterblichkeit und einen liebenden Gottfordernden Sokratcs oder Apostel Paulus, wenigstens nach derStimme der meisten Beurthciler, dennoch kaum übertreffen.

Man hat den meisten Schriftstellern jener Zeit, zum Theilden Koryphäen unserer Litteratur, den Dvrwurf des Mysticis-mus gemacht. Dabey vermischt man die Bedeutungen diesesWortes, den hingebenden Glauben und die Unverständlichkeit,die keineswegs in einem nothwendigen Verbände stehen. JeneSchriftsteller sind mitunter unverständlich, mystisch; aber dar-um nicht gläubig, und sind gerade insoweit unverständlich,als sie nicht gläubig sind. Leben, Schöpfung, Reichthum,