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1 (1830) Die Genesis der gegenwärtigen Rechtsphilosophie
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286
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286 IV. Buch. II. Äbschn. D ie P h iloso p h ie H e g e ls.

hung nicht crgiebt, nicht in ihm enthalten und nicht aus ihr zufinden ist, daß also dasjenige als Produkt der dialektischen Be-wegung ausgegeben wird, was sie nicht selbst erzeugenkonnte, sondern blos nach ihrem Schema neben einanderstellte: darin besteht die Sophiftik dieses Systems.Es ist jene oben gerügte Sophiftik des Rationalismus über-haupt, nur in einer besondern Form. Durch sie allein war esmöglich, irgend vorwärts zu kommen und Begriffe zu erhal-ten, so wie für die besondern Begriffe auch ihren eigenthüm-lichen .Charakter zu gewinnen, z. B. für die Familie die Liebe,für das Döse den Abscheu sittliche Empfindungen, Realitä-ten, zu welchen jene Bewegung ihrer Natur nach durchausnicht gelangen kann.

Alles entsteht bey Hegel durch Negation der Negation,das ist das Geheimniß der Schöpfung ^). Aber die Negationder Negation wird nie etwas ergeben können; wenn nicht einewahrhafte Position vorausging, welche zuerst negirt wurde,und das leere Seyn - Nichts ist doch keine solche Position.Seine Negation zu haben und sie aufzuheben, ist eine Befrey-ung und Steigerung alles Daseyns; aber sie setzt Daseyn vor-aus. Der Glaube ist stärker nach überwundenein Zweifel, dieLcbcnsfrischc freudiger nach übcrstandener Krankheit. Aberwas könnte der Glaube nach der Ueberwindung des Zweifelsseyn, wenn er nicht schon vorher selbst etwas gewesen wäre ?wenn er des Zweifels schon zu seinem Daseyn nicht blos zuseiner Erhöhung bedurft hätte? Wenn die ursprüngliche Posi-tion (ein wahrhaft reelles, erfülltes Daseyn) ihre Negationfreywillig seht und überwindet, und mit schöpferischer Kraft

4 ») Encykl. §. 82 .