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weniger und größerer Erfahrung, doch immer anzie-hend und bedeutend wiederfinden. Nur in Namenund Zahlen waren wir bemüht zu berichtigen. Istdies wegen Mangel an Zeit und Muße doch nichtüberall gelungen, so bitten wir im Voraus um gütigeNachsicht.
Von dem Geschichtschreiber verlangt man mitRecht, daß er sorgsam, treu, wahr, gerecht und vor-urtheilsfrei erfunden werde. Eine genaue Ermittelungaller Zeitverhältnisse und selbst des kleinsten Umstandesist oft wichtig, weil dieser zuweilen Mitursache größe-rer Erfolge sein kann. Daß Clausewitz gewiß dieWahrheit suchte und daß er sie fand, weil er sieliebte und zwar mit einem kritischen Talent, wie esWenigen gegeben, ist anerkannt. Hat er aber dennocheinmal einen Umstand übersehen oder nicht genau ge-kannt, weil er damals, als er schrieb, noch nicht er-mittelt war, so wird von einigen Wenigen wohl hinund wieder ein Geschrei erhoben, als habe er sich dergrößten Absurditäten schuldig gemacht. Eine solcheAnklage zerfällt natürlich in ihr eigenes Nichts undzeugt nur zu oft von einer auf andern Stellen verletz-ten Eitelkeit, die sich bei solchen Geringfügigkeiten zurächen sucht. Lebte Clausewitz, so würde er gewiß mitVergnügen seinen Irrthum eingestanden und den Feh-ler verbessert haben, ohne doch vielleicht seinen gerech-ten Tadel im großen Ganzen ändern zu können, dener durch gewichtigere Thatsachen begründet, sich nichtscheute auszusprechen. Aber auch zu solcher Zurück-nahme würde er bereit gewesen sein, wenn er sich vomGegentheil seiner Behauptung würde überzeugt haben;