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wie sich der Faden ihrer Begebenheiten in jenen großenKnoten verschürztc, der bei Lützen gelöst wurde und dasSchicksal dieses Feldzugcs entfaltete, so kehren wir zu denbeiden Hauptarmcen in das Lager bei Nürnberg zurück.
Au Ende Juli und Anfangs August näherten sich dieschwedischen Truppen von allen Gegenden Deutschlands herNürnberg. Oxcnsticrna führte die schwedischen Völker vomRhein und Main herbei und brachte einige hessische Trup-pen mit, weil von Pappenheim nichts zu besorgen war,der sich damals am Nieder-Rhein befand. Bei Kitzingcn,neun Meilen von Nürnberg, vereinigte er sich mit denHessen. Herzog Wilhelm von Weimar war nach Sachsengegangen, um die schwedischen Truppen welche noch imMagdeburgschcn waren mit sieben Regimentern sächsischerTruppen zu vereinigen, welches bei Zeitz geschah; woraufer den 6. August nach Kitzingcn * **) ) rückte. Au Windshcim,zwei Tagemärschc von Nürnberg, vereinigten sich HerzogBernhard von Weimar und Banner aus Schwaben undBaiern kommend, mit Openstierna *). Der Angriff die-ser Truppen von Seiten Wallcnsteins, ehe sie sich mitGustav Adolph vereinigen konnten, war allerdings zu be-fürchten, allein Gustav Adolph hatte solche Marschkombi-
*) Nach Chciiinitz kam Herzog Wilhelm von Weimar bereits am2t. Juli nach Schwcinfurt und am 6. und 7. August vereinigten sich alleschwedische», kursächsischcn und hessischen Truppen, die herangezogen wa-ren, bei Kitzingcn, und marschirtcn nach gehaltener Heerschau 15,000 Mannzu Fuß und 0000 Mann zu Pferde nach Windshcim. D. Hcrausg.
**) Über die Stärke dieser also gebildeten Armee sind die Schrift-steller sehr verschiedener Meinung. Die meisten wie B. das Hisst,--eur»i>een geben 50,000 Mann an. Harte nur 26,000 Mann, Gualdogar nur I8,ooo Mann. Die Niirnbcrgschc Chronik in Murrs Beiträgenaber 06,000 Mann, welches als die mittlere Zahl für die wahrscheinlichstegelten kann.