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nicht 10. bis 15,000 Mann. Alles Übrige wird zu denBesatzungen gefordert.
Die Überschwemmungen machen alle Versuche desweiteren Vordringens vergeblich. Selbst im Winter istder Frost nicht stark genug gewesen, um über das Eisvorzudringen.
Im September verlaßt Conde Holland, übergicbtdas Kommando an Luxemburg und geht nach Flandern,um Anfangs bei Herzogenbusch, dann bei Alost und Oude-narde eine Armee von 40,000 (?) Mann zur Deckungder Gränze gegen die Spanier zu versammeln, die im Be-griff find, den Franzosen den Krieg zu erklären.
3. Der König selbst tritt mit einer Armee von40,000 Mann auf, die sich in Flandern im Monat Maiversammelt, eine Demonstration gegen Brüssel macht, umdie Spanier dahin zu ziehen, dann sich plötzlich gegenMastricht wendend, diesen Ort, der eine Besatzung von0000 Mann hat, den 6. Juni einschließt, und den 30.erobert. Hierauf löst sich die Armee des Königs auf, einTheil geht nach Holland zur Verstärkung Condes, einTheil zur Verstärkung Turennes nach Deutschland, eindritter Theil mit dem Könige nach Lothringen, wo Unru-hen sind, und nach dem Elsaß, um die dortigen Truppenzu verstärken und endlich ein vierter Theil an die Gränzevon Flandern, zur Deckung derselben gegen die Spanier.Von diesen letzten beiden Theilen der königlichen Armeewird im August ein Corps von 18,000 Mann zur Bela-gerung und Einnahme von Trier zusammengezogen.
Statt der dritten Armee unter dem Befehl des Kö-nigs findet man im Herbst, d. h. im Oktober, eineArmee nur von 18,000 Mann unter Conde an derGränze von Flandern versammelt. Von diesen werden
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