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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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zu verlegen. Brücken über den Rhein zu bauen und Mon-tccuculi Lautcrburg, Manheim und Germcröheim zu be-festige».

Ende Oktobers und Anfang Novembers gehen beideArmeen in die Winterquartiere. Die deutsche giebt bisauf Lautcrburg die angefangenen Befestigungen wieder aufund sie wird nach dem Vreisgau, dem Würtcmbergschcn,dem übrigen Schwaben, Franken und der Wettcrau ver-legt; der Posten von Lautcrburg ist der einzige, welchensie auf dem linken Rhcimifcr behalt.

Turenne ist in diesem Feldzuge geblieben. Montecu-culi und Condü aber treten von dem Schauplatz ab, dererste wegen Alter, der andere nur wegen geschwächter Ge-sundheit, denn er hatte erst sein fünfundfunfzigstcs Jahrerreicht. — Luxemburg ist nun der einzige Feldherr vomersten Range der übrig bleibt; aber von seinen fünf gro-ßen Siegen, Mont-Casscl, Mons, Flcurus, Stcenkcrkeund Necrwinden hat er bis dahin nur den ersten erfochten,

§. 25.

Die Verpflegung.

Wie wenig sich diese nach allgemeinen Verhältnissenbeurtheilen läßt, davon giebt der Feldzug von 1675 einmerkwürdiges Beispiel. Montecuculi hat das ganze Deutsch-land hinter sich und leidet Mangel, blos weil er vonStraßburg abgeschnitten ist, wo er einige Anstalten ge-troffen hat, Turenne hat bis zum Rhein hin nur einehalbe Meile Land hinter sich und hat an Allem Überfluß,ob er gleich seine Verpflegung über eine einzige Brückeziehen muß. Erst nach vier Wochen fangt er an, überMangel an Flitter ZU klagen,