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Äußerst selten kommt der Fall dctachirter Corps vor, undvon einer stehenden Avantgarde ist nicht die Spur. DieSicherheit scheint lediglich durch Feldwachen aus dem La-ger besorgt worden zu sein.
In der Regel sind auch die Läger beider Theile soweit von einander, daß sie nicht auf einander einwirkenkonnten.
§. 7.
Die Märsche Luxemburgs.
Sie sind im Geschmack der Märsche Friedrichs desGroßen im siebenjährigen Kriege, nämlich über Stock undBlock, nach mühsam ausgesuchten Wegen, um die Kolon-nen in einer leidlichen Entfernung bei einander zu haben.Sie sind aber immer von den Flügeln; gewöhnlich die In-fanterie in einer Kolonne und die Artillerie in einer, alsodas Ganze in vier. Sehr häustg findet sich auch die eineHälfte der Infanterie bei der einen Hälfte der Kavallerie,trcffenweis aber; also Flankenmärsche kommen gar nicht vor.
Der Wechsel der Flügel welcher damals noch Modewar, scheint ziemlich regelmäßig stattgefunden und dieMärsche noch etwas verwickelter gemacht zu haben. Un-ter diesen Umständen konnten die Märsche nicht groß sein;auch waren sie es so wenig, daß die meisten nicht überzwei oder drei Lieues sind, und daß ein Marsch von sechsLieues wie einer angesehen wurde, wobei alles zu Grundegehen müßte.
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