der zusammen. Die Hauptarmee unter Luxemburg 41 Ba-taillone, 101 Schwadronen und 00 Kanonen stark an derLys, einige Truppen hinter den Linien in Flandern, einCorps von 20 Bataillone und 01 Schwadronen unterBoufsters an der Maas. Die Absicht des französischenHofes war wieder, auf der Vertheidigung zu bleiben, nur»rußte der Marquis de Boufsters mit seinem Corpö EndeMai nach Lüttich marschieren, um diesen Ort zu bombar-dircn und den Bischof dadurch für seine Theilnahme anden Krieg zu züchtigen. Er kehrte nach acht Tagen nachder Gegend von Dinant zurück und sandte dann auf Be-fehl des Hofes 10 Bataillone und 30 Schwadronen anLuxemburg. Dieser war sogleich auf Hall marschiert,welches Wilhelm IH. angefangen hatte zu befestigen, umdamit das Verlorne Monö zur Deckung von Brüssel zuersetzen. Da die Festung noch nicht vollendet war, sozog sich die Garnison ab und Luxemburg ließ die Wallewieder einebenen.
Um diese Zeit d. h. Ende Mai rückte Wilhelm IIImit einer, nach der Angabe der Franzosen, 56,000 Mannstarken Hauptarmee ins Feld und nahm sein Lager beiAnderlccht westlich von Brüssel. 14,000 Mann unterdem brandenburgischen Marschall von Flemming rücktenan die Maas gegen Boufsters. Unter dem spanischenGouverneur Castanaga befand sich ein anderes Corps ander untern Schelde gegen die Linien. Die Franzosen glaub-ten, eö sei auf die Belagerung einer der festen Städteabgesehen und ihre Absicht war blos dies zu verhindern.Als sich daher Wilhelm HI. Ende Juni gegen die Sam-bre in Bewegung setzte, blieb ihm Luxemburg zur Seite;beide gingen über den Fluß zwischen Charlcroi und Monsund zogen, nachdem sie den Monat Juli und August in