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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
Entstehung
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§. 1 .

Einleitung.

Sobiesky's kriegerische Laufbahn durchzieht zwei großeKriege. Der erste fängt unter Johann Casimir mit demAufruhr der Kosacken 1648 an, in welchem sich erst dieRussen, dann die Tartaren und bald darauf auch die Tür-ken mischen. Dieser Krieg dauert gegen die Kosacken,Tartaren und Türken, mit einer ganz kurzen Unterbre-chung durch den von König Michaels Wicsnowiecky 1672zu Buczacz geschlossenen Frieden, der den Polen einenförmlichen Tribut auflegte, bis zu dem von Sobiesky ge-schlossenen ehrenvolleren Frieden von Zuranow 1676/ alsoachtundzwanzig Jahre lang. Er zahlt aber darum nichtachtundzwanzig Feldzüge, sondern oft rückten die Armeenmehrere Jahre hintereinander gar nicht ins Feld, oder mitso unbedeutenden Kräften, daß nur ein Paar Plünderun-gen oder Verheerungen ihr Geschäft sink Die ersten fünfSiege erficht Sobiesky als Feldherr der Republik in die-sem Kriege, die letzten beiden als Könige

Der zweite Krieg ist der Östreichisch-Türkische, inwelchem Wien zum letztenmal belagert und durch Sobieskyentsetzt wurde. Dieser fangt 1683 an.

So viel man bei den höchst dürftigen Nachrichtenüber den Werth dieses Feldherrn urtheilen kann, so möchte

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