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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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vor dem Angriffe Lcmberg's gescheut hat, wo Sobieskymit 10M0 Mann ein verschanztes Lager besetzt halt.

Sobieöky laßt ihm keine Zeit sich zu besinnen/ sonderngreift ihn den Tag nach seiner Ankunft an. Er schlagtersi die 40/000 Mann starke Avantgarde unter SultanNuraddin und treibt dann die ganze ottomannische Armeein die Flucht.

§. 8 .

Schlacht bei Zuranow in Gallizien am 6. Oktober 1676.

(1676.) Sobiesky hat sich mit 15/000 Mann und60 Kanonen bei Zuranow am Dniester verschanzt/ so daßdieser Fluß ihm den Rücken/ die Switza aber die Frontdeckt. Der Scraökier Ibrahim Schaitan (Satan) Pascharückt mit 150/000 Mann vor dieses Lager und führt dreiWochen lang eine Art von Belagerung dagegen. In die-ser Zeit nimmt Sobieöky den Augenblick wahr/ wo einTheil des feindlichen Heeres zum Sturm seiner Liniennahet und sich in einer vom Terrain eingeengten Stellungbefindet. Da fällt er mit seiner Armee über diesen Theilher und schlagt ihn. Diese Niederlage*) und die Unei-

*) Wiewohl diese Niederlage den Muth des Feindes erschüttert hatte,so war er doch in seinem Lager stehen geblieben und wenn auch die Nach-richt, daß die Russen auf dem Gebiet des Hettmann Doroszencko reißendeFortschritte machten, den Türken Argwohn gegen die Tartaren einflößte,so ward doch die Ausdauer dos Königs in einer selbst noch nach diesemGefechte vom 8. bis zum 16. Oktober sehr bedenklichen Lage, die Haupt-ursache zur Nachgiebigkeit des Seraskiers, welche die Besorgniß vor einemWinterfeldzug noch steigerte. Nachdem der 9. unthätig dahingegangenwar, sandte er bereits am 10. einen Unterhändler an den General Friedrichv. d. Gröben, den der Tartaren Chan aus früheren Sendungen kannte.Beide nahten sich zur großen Freude des ganzen polnischen Heeres demZelte des Königs. Als dieser aber erfahren hatte, daß die Türken ihmnur die Fricdensbedingungen von Baczac; vorschlugen, erwiederte er ent-