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das erstemal, daß sich Russen und Türken im offenen Feldebegegnen.
Mahvmed will diese Schmach rächen, erhebt sich aus dem Lager beiLadyszin mit seiner ganzen Macht, aber die Russen weichen ihm zum an-dern Ufer aus.
Johann Sobiesky setzt sich endlich am 23. September in Bewegung.Mit Hülfe des Winters will er erst den Feldzug eröffnen;die Litthauer kommen eben an. Er naht sich im Oktober; die Türken,von Hunger und Kälte geplagt und von den Tartaren verlassen, die sichder Russen kaum wieder erwehren können, werden für ihre Rückzugsliniebesorgt. Der Großherr gleichzeitig durch andere Ereignisse von Babylonaus bedroht, kehrt mit der Hauptarmee nach der Donau zurück. Die zu-rückgelassenen Paschas können das Feld nicht halten, vertheilen sich schnellin die festen Städte; Gläubige, schon früher aus der Tartarci herbeigeru-fen, ersetzen hier die christliche Bevölkerung, die bereits nach dem Balkanzu beiden Seiten bis zum schwarzen Meer versetzt worden ist, wo sie nochbis auf den heutigen Tag den Bezirk der vierzig Kirchen bewohnen, so-fern sie nicht der russischen Armee 1829 wieder gefolgt sind.
Nun eilt Sobiesky wie ein Sturmwind herbei und überwältigt diemeisten türkischen Posten. Jablonowsky umschließt Kaminieck; Sobieskyselbst belagert Bar in Podolien. Der Sultan Adzil Gieray will es ent-setzen. Der König schlägt die Tartaren und stürmt Bar am 11. Novem-ber, dem Jahrestag von Chvtzin. Er marschiert nun auf Mohilew, nimmteS; auch Braclaw, Nimiros und zehn andere Plätze fallen im Dezemberseinem Schwert. Gleichzeitig erobern RzewuSki, Naskow und NadziwilPawoloez. —
Der Beschluß, als der schwächere Theil, in diesem Lande großer Di-mensionen im ächten Sinne der Devensive, die Schritte des Gegners ab-wartend, den Winter mit zu Hülfe zu nehmen, wie er es schon mitVortheil gethan, die Äußerung bei der Belagerung von Uman und dieRichtung seines Marsches zeigen schon allein den großen Mann'.
D. Herausg.