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auf die Cantonnements der Östreicher stößt. Neiperg hattealso den König in seinem Quartiere im eigentlichsten Sinneüberfallen und ihm den gradcn Rückzug abgeschnitten, sodaß der König sich mit ganz verkehrter Front schlagenmußte. Hätte Neiperg die Schlacht gewonnen, es wäreeiner der glänzendsten Fcldzüge geworden. Der König ge-winnt die Schlacht, aber er benutzt den Sieg nicht; stattNeiperg bei Neiffe, wo dieser sich aufstellt, noch einmalauf den Leib zu gehen, begnügt er sich Brieg zu nehmen.
§. 2 .
Vertheidigung großer Flüsse.
(1744.) Die Vertheidigung des Rheins durch denMarschall Coigni und General Seckendorf im Jahre 1744gegen den Prinzen Carl von Lothringen verdiente nähererörtert zu werden, obgleich das Resultat nur gewöhnlichist. Es dürfte sich ergeben, daß die Vertheidigung guteResultate hatte geben können.
§. &
Politische Natur der damaligen Kriege.
Die Östreichs gehen glücklich über, um — nichts zuunternehmen, obgleich sie- überlegen sind; die Franzosenwerden durch Noaillcö beträchtlich verstärkt; die Östreichsohnehin durch den neuen Einbruch Friedrich des Großenabgerufen, ziehen sich über den Rhein zurück und gehennach Böhmen. Die Franzosen bleiben am Rhein, bela-gern mit 70,000 Mann Freyburg und lassen blos etwasTruppen zum General Seckendorf stoßen. Dieser Feldzughat also ganz. den Charakter der damaligen Zeit.
In keinem Kriege war die Strategie so mit Politikgesättigt, wie in diesem. Außer Östreich hatte keine der
Mächte