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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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schehen, statte sich Daun gegen Wien zurückgezogen undFriedrich der Große wäre wirklich stark und kühn genuggewesen/ bis vor die Mauern von Wien zu folge«/ sowürde er vor den Mauern dieser Stadt gescheitert sein.Daun hätte stch hineingeworfen (an eine Belagerung warnicht zu denken)/ die andern Feinde deö Königs würdensich von ihrem Schreck erholt haben/ und Friedrich derGroße hätte doch damit endigen müssen, ganz Böhmen zuräumen. Ein anderes wäre es gewesen/ wenn er/ währender auf Wien seinen Sieg verfolgte / 50,000 Mann fri-scher Truppen in Sachsen hätte auftreten, seine ganze böh-mische Armee (vielleicht dann noch 60,000 Mann) vorWien lassen und sich auf einen Augenblick an die Spitzeder sächsischen stellen können, um damit die französischeund Reichsarmee zu schlagen. Aber an eine solche neueFormation war nicht zu denken und wenn er die Sacheauf die gewöhnliche Weise durch Detachirungen von derHauptarmee hätte zwingen wollen, so würde sich trotz dembeschränkten Maaß der feindlichen Kräfte doch bald die Un-zulänglichkeit der seinigen gezeigt haben.

Cö geht hieraus hervor, daß bei der frühern Kriegs-cinrichtung die Niederwerfung des östreichischen Staatsdurch den preußischen bei allem Talent und allem Erfolgdesselben doch eine unthunliche Sache blieb.

§. 17 .

Die Stellung Keiths vor Prag. '

Cö giebt einen Punkt in der Geschichte dieser glän-zenden Unternehmung, der trotz aller Krittelei der Zeit-genossen nicht gehörig aufgeklärt und doch von einer be-sondern theoretischen Wichtigkeit ist. Als Friedrich derGroße bei Podbaba über die Moldau ging, ließ er zwei