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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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bündeten hatten das laudonfthe Corps, also ein Drittheildes Ganzen, völlig in Reserve.

8. Die Schlacht bei Kunerödorf ist ein Beweis,wie wenig zusammenhangende Schanzen leisten.

9. Diese Schlacht sollte die Liebhaber großer Kaval-lerieangriffe wohl überzeugen, daß selbst eine preußische Ka-vallerie in einer Schlacht, die Friedrich leitet, von einemSeidlitz geführt, nichts vermag gegen die Gewalt der Um-stände, und auf eine Art in die Flucht getrieben werdenkann, die man zu andern Zeiten und an andern Orten, al-lein der schlechten Führung zugeschrieben hat.

10. Unglaublich erscheint es uns, daß die Russen dasHühnerfließ und den dahinter liegenden Wald nicht ordent-lich besetzt hatten. Bei ihnen war also noch keine Spureines Vorposiensystems.

11. In Rücksicht der Folgen ist die Schlacht vonKunerödorf der von Zorndorf völlig ähnlich; es ist dienothdürstige Erfüllung einer Bundeöpflicht in ihren mili-tairischen Wirkungen durch ein politisches Gegengewichtaufgehalten.

. §. 50.

Fouque manövrirt de Ville aus Schlesien hinaus.

Im Juli, während General Fouque mit 16,000 Mannbei Landöhut stand, versuchte General de Ville mit einigen20,000 Mann ihn aus dieser Stellung zu vertreiben, in-dem er sich zwischen Landöhut und Schweidnitz bei Für-stenstein aufstellte. General de Ville hatte seine eigentlicheVerbindungslinie über Trautenau, und deshalb auch einige1000 Mann bei Güldenelse gelassen; zur Noth konnte Ge-neral de Ville noch eine Verbindungslinie über Braunauziehen. General Fouque nahm seine Verpflegung aus