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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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worauf diese nicht abgeneigt waren einzugehen; sie setzten sichüber Trachenberg auf Hcrrnsiadt in Bewegung, wodurchsie sich jenem Ziele näherten, zugleich Glogau bedroheten,und was die Hauptsache sein mochte, sich vom Könige ent-fernten. Diese Bewegung in den letzten Tagen Augustsnahm der König für das Zeichen ihres Aufbruchs nachPolen, er schickte hierauf 12,000 Mann unter dem Ge-neral Golz nach Glogau, und zog die übrigen 18,000Mann der heinrichschen Armee an sich, mit denen er nuncirca 60,000 Mann stark gegen Daun marschirte, unddiesen vermittelst wechselseitiger Stöße 'auf seine rechte,dann auf seine linke, dann wieder auf seine rechte Flankeins Gebirge manövrirte. In dieser Stellung blieben beideHeere etwa drei Wochen, wobei Daun offenbar im nach-teiligen Verhältniß war, da dem König die Verbindungmit ganz Schlesien offen stand, Daun aber auf die Straßevon Trautcnau nach Böhmen beschränkt war, und nurallenfalls die nach Glatz noch offen hatte. Die Verbin-dung mit der russischen Armee war nun ganz verloren,und die Nachrichten mußten durch Mähren gehen, wo sievier Tage Zeit brauchten.

Daun war nun wie an die böhmische Grenze festge-schmiedet. Den König bei seiner jetzigen Stärke in einerGegend anzugreifen die so starke Stellungen darbietet,schien ganz unthunlich; es war also vorauszusehen, daß dieÖstreichs mit einem Rückzug nach Böhmen endigen muß-ten, wenn die Ruffen nicht etwas zu ihrer Befreiungthäten. Die Diversion nach der Mark gefiel dem Feld-marschall Daun nur halb. Wenn die Ruffen sie alleinunternahmen, so war nicht viel davon zu erwarten, undein starkes östreichisches Corps mitzugeben, schien ihm sehrbedenklich. Daunö Bedürfniß und seine Tendenz war, die

Rus-