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und ganz aus dem Felde zu schlagen, während der anderedurch einen starken Boden hingehalten wird. Dazu hattestch aber Feldmarschall Daun keineöweges eingerichtet, denndie Verfolgung ihrer Vortheile gegen den König betriebendie Östreicher ganz ohne Plan, und selbst gegen die Ab-sicht des schon verwundeten Daunö. Lascy konnte nichtsgegen Ziethen unternehmen, ja er konnte nicht einmal zurVertheidigung der Hauptstellung gehörig mitwirken, wa-rum? — weil er zur Deckung des äußerst bedenklichenRückzugs stch nicht von der Stelle rühren durfte. Einenach allen Seiten Front machende Stellung in der mansich ganz leidend verhalten will, ziemt nur dem ganz schwa-chen, dann muß aber der Boden von ganz andererStärke sein-
2. Die Östreicher hatten ihre Reserveartillerie in derGegend von Neiden, und da sie nicht so schnell zurückge-schafft werden konnte, so gab dies dem Feldmarschall DaunVeranlaffung, sie gleich im Anfang des Gefechts zubrauchen. Diese ungewöhnlich viele Artillerie, und die vor-theilhaften Höhen welche die östreichische Infanterie innehatte, waren die Ursachen der zerschmetternden Wirkung,welche der östreichische Widerstand gegen die Angriffe desKönigs hatte.
3. Die Kavallerie wurde hier, so zur unmittelbarenVerfolgung der Vortheile gebraucht, welche die Infanterieerrungen hatte, wie in wenig anderen Schlachten geschehenist. Die Folge war daß die Östreicher in der Schlachtselbst, und auf einem kaum über tausend Schritt betra-genden Terrain 4000 Gefangene machten.
Diese Schlacht gehört übrigens zu den eigentlich be-absichtigten, die durch einen dringenden Zweck hervorgeru-