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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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hohen jQucrfamm des Gebirges geht, liegt es unmittelbar.Allein es liegt am Fuß dieses Gebirgrückens, in einer sehrzugänglichen Gegend, und ist also nicht alö dessen Paß zubetrachten, der sich vielmehr eine Meile dahinter auf derHöhe befindet.

Diese Beziehung der landshuter Stellung hat sie demKönige hauptsächlich wichtig gemacht; denn obgleich aufdieser Straße niemals der eigentliche Tractus der kriege-rischen Bewegungen gelegen hat, weil fich im hirschbergerThal selten oder nie bedeutende Truppenmaffen befundenhaben, sondern erst gegen die Grenze der Laufitz hin beiLöwenberg u. s. w. wo das Riesengebirge wieder zugäng-licher wird, so ist doch jene Gegend wohl gebrandschatztworden, und namentlich im Jahre 1760 als Fouquü dielandshuter Stellung zuerst verlassen hatte. Landöhut,Schmiedeberg und Hirschberg aber waren die wohlhabend-sten Orte des ganzen Gebirges, und der König durch denMinister Schlaberndorf noch mehr dazu aufgefordert, legreeinen großen Werth darauf, daß sie gedeckt würden.

2., Die örtliche Stärke der Stellung. DieNatur der Gegend ist einer starken Stellung auf dem rech-ten Boberufer ganz entgegen; auf dem rechten Boberuferaber muß fie genommen werden, wenn Landöhut selbst ge-deckt bleiben soll, auch ist das linke Ufer in dieser Gegendviel flacher und niedriger. Der Wasserzug ist nämlich aufden Bober und Landshut gerichtet/ und es laufen mehrereBergrücken, die vom hohen Gebirge aus den Gegendenvon Liebau und Gottesberg kommen, gegen den Punktvon Landöhut hin. Natürlich fallen sie nach Landöhut hinimmer mehr ab, weil sie von höheren Gegenden kommen,und bilden einzelne Rücken deren keiner ganz in dem Sinnläuft, den die Aufstellung bei Landshut eigentlich fordert.