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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Mischen Truppen standen/ und mithin Amersfoord undWyk by Duurstede als befreundet zu betrachte»/ jenseitdieser beiden letzten Plätze ging/ wie wir schon gesagt ha-ben/ das feindliche Gebiet an. Durch mehrere Besuchebei der Erbstatthalterin hatte der Herzog Gelegenheit eineMenge namhafter Männer aus den Niederlande»/ dieoranisch gesinnt waren/ zu sprechen und sich über den Zu-stand der Dinge genau zu unterrichten. Einige Offizieredes Generalstabes wurden abgesandt/ um in Begleitungholländischer Offiziere die Wege so weit zu untersuchen alsman gehen konnte') ohne auf feindliche Truppen zu stoßen.Im Haag befand sich bei den Generalstaaten noch derpreußische Gesandte und die diplomatischen Verhandlungenhatten noch nicht aufgehört. Dies gab Veranlassung meh-rere Couriere dorthin zu schicke«/ wozu denn immer einerder Adjutanten des Herzogs gewählt wurde/ wodurch dieAnstalten/ welche die Holländer auf den Hauptdämmen anbeiden Seiten des Lecks getroffen Hatte«/ auch einigerma-ßen bekannt wurden. Überhaupt konnte es dem preußischenFeldherrn in einem solchen Verhältnisse 'wohl nicht an denbesten Nachrichten fehlen. Welche Ansicht der Herzog da-durch von der Lage des Feindes faßte und was sich dage-gen thun lasse/ wird sich am besten aus dem Operations-plan ersehen lasse«/ den er dem Könige von Wesel auö/den 9. August einsandte und den wir deshalb mit denWorten des Geschichtöschreibers hier anführen *).

//In diesem Schreiben stellte der Herzog dem Könige„vor/ wie alle eingegangenen Nachrichten versicherte«/ daß//die Gegenpartei gegen den Herrn Statthalter sehr zahl-

*) Geschichte des preußischen Feldzugs in der Provinz Holland imJahre 1787 von Th. M. von Pfau, S. 30.