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Den 14. Oktober vereinigte sich die Division derMainzer mit der von Lu^on zu Mortagne, nachdem sieRoyrand von dem Posten des Herbiers mit 3000 Mannvertrieben hatten. Elbüe und Lcscure waren auf den Hö-hen von St. Christophe du Bois postirt, von allen Sei-ten kamen Verstärkungen an, auch Bonchamp erschien mit3- bis 4000 Mann und Royrand mit einigen Tausend.Man war entschlossen, Chollet zu vertheidigen.
Den 15. hatte das erste Gefecht statt. Die Roya-liste» wurden nach einem anfänglichen Siege und tüchtigemKampfe geschlagen und auf Beaupreau zurückgetrieben, Lcs-cure tödtlich verwundet. Die Chefs rathschlagten hierauf,und es war von Neuem die Rede über die Loire zu gehen.Talmont versprach ansehnlichen Beistand in feinen weitläu-figen Besitzungen in der Bretagne. Elbüe sah es als ver-zweiflungövolleö Rettungsmittel an, allein Bonchamp zeigte,daß es nun im Angesicht einer siegreichen Armee unmöglichwäre- diesen Übergang auszuführen, und brachte es endlichdahin, daß man am folgenden Tage den Feind bei Cholletwieder angreifen, zu schlagen suchen und dann mit der sieg-reichen Armee den Übergang ausführen wollte. Eine baträchtliche Truppenmaffe wurde auch abgeschickt, den Punktvon Varadeö zu verstärken.
Den 16. Oktober Morgens vereinigten sich die Di-visionen unter Chalbos mit den Mainzern und der Divi-sion von Luyon, so daß nun die Kräfte der Republik ganzbeisammen waren. Gleich darauf sind sie von den Roya-listen unter den berühmtesten ihrer Chefs: Elbee, Bon-champ, Laroche-Jaquelin, Stofflet angefallen; das Gefechtist blutig; der Sieg lange zweifelhaft; die Republikanersiegen aber endlich. Bonchamp und Elbüe sind tödtlichverwundet; die Royaliste» fliehen gegen die Loire. Bon-