Vorred e.
>^<s wird mit Recht befremden, daß eine weiblicheHand es wagt, ein Werk von solchem Inhalt wiedas vorliegende mit einer Vorrede zu begleiten. Fürmeine Freunde bedarf es hierüber keiner Erklärung,aber auch in den Augen derer, die mich nicht kennen,hoffe ich durch die einfache Erzählung dessen, wasmich dazu veranlaßte, jeden Schein einer Anmaßungvon mir zu entfernen.
Das Werk, dem diese Zeilen vorangehen sollen,hat meinen unaussprechlich geliebten, mir und deinVaterlande leider zu früh entrissenen Mann währendder letzten zwölf Jahre seines Lebens fast ausschlie-ßend beschäftigt. Es zu vollenden war fein sehnlichsterWunsch, aber nicht seine Absicht es während seinesLebens der Welt mitzutheilen; und wenn ich mich be-mühte ihn von diesem Vorsatz abzubringen, gab er