Band 
Erster Theil.
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auch diese Übungen nur auf mechanische Kunstfertigkeitengerichtet sind. Die Übungen des Friedens so einzurichten/daß ein Theil jener Friktionsgegenstände darin vorkomme/das Urtheil/ die Umstchtigkeit/ selbst die Entschlossenheitder einzelnen Führer geübt werde/ ist von viel größeremWerth/ als diejenigen glaube«/ welche den Gegenstand nichtaus Erfahrung kennen. Es ist unendlich wichtig/ daß derSoldat/ hoch oder niedrig/ auf welcher Stufe er auchstehe/ diejenigen Erscheinungen des KriegeS/ die ihn beimerstenmal in Verwunderung und Verlegenheit setzen/ nichterst im Kriege zum erstenmal sehe; sind sie ihm frühernur ein einzigesmal vorgekommen/ so ist er schon halb da-mit vertraut. Das bezieht sich selbst auf körperliche An-strengungen. Sie müssen geübt werde»/ weniger/ daß sichdie Natur/ als daß sich der Verstand daran gewöhne.Im Kriege ist der neue Soldat sehr geneigt/ ungewöhnlicheAnstrengungen für Folgen großer Fehler/ Irrungen undVerlegenheiten in der Führung des Ganzen zu halte»/ unddadurch doppelt niedergedrückt zu werden. Dies wird nichtgeschehe»/ wenn er bei Friedensübungen darauf vorberei-tet wird.

Ein anderes/ weniger umfassendes/ aber doch höchstwichtiges Mittel/ die Kriegögewohnheit im Frieden zu ge-winnen, ist das Heranziehen kriegserfahrener Offiziere an-derer Heere. Selten ist in Europa überall Frieden, undnie geht der Krieg in den anderen Welttheilen aus. EinStaat, der lange im Frieden ist, sollte also stets suchen vondiesen Kriegsschauplätzen sich einzelne Offiziere, aber frei-lich nur solche, die gut gedient haben, zu verschaffen, odervon den sinnigen einige dahin zu schicken, damit sie denKrieg kennen lernen.

Wie gering auch die Anzahl solcher Offiziere zur

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