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eben so machen, und daß dann Streit entsteht, der ohneallen Anhalt für das Raisonnement ist. Die ganze Kriegs-litteratur strotzt von diesen Dingen.
Der Beweis, den wir fordern, ist überall nöthig, woder Vorzug des vorgeschlagenen Mittels nicht so evidentist, daß er keinen Zweifel zulaßt, und er besteht darin,daß jedes der beiden Mittel seiner Eigenthümlichkeit nachuntersucht, und mit dem Zweck verglichen werde. Hatman die Sache so auf einfache Wahrheiten zurückgeführt,so muß der Streit endlich aufhören, oder er führt wenig-stens zu neuen Resultaten, während bei der andern Artdas kro et kontra stch immer rein verzehrt.
Wollten wir z. B. uns nicht damit begnügen, und indem von uns zuletzt aufgestellten Fall beweisen, daß dasunablässige Verfolgen Blüchers bester gewesen wäre, alsdas Umkehren gegen Schwarzenberg, so würden wir unsauf folgende einfache Wahrheiten stützen.
1. Im Allgemeinen ist es vortheilhafter die Stöße ineiner Richtung fortzusetzen, als die Kraft hin- undherzuwerfen, weil dieses Hin-und Herwerfen Zeit-verlust mit stch bringt, und weil da, wo die moralischeKraft schon durch bedeutende Verluste geschwächt ist,neue Erfolge leichter zu erhalten sind, man also aufdiese Weise nicht einen Theil des erhaltenen Überge-wichts unbenutzt läßt.
2. Weil Blücher, obgleich schwächer als Schwarzenberg,doch wegen seines Unternehmungsgeistes der Bedeu-tendere war, daß in ihm also mehr der Schwerpunktlag, der das Übrige in seiner Richtung mit fortreißt.
3. Weil die Verluste, die Blücher erlitten hatte, einerNiederlage gleich zu achten, und dadurch ein solchesÜbergewicht Bonaparte's über ihn entstanden war,