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eine Abweichung, die motivirt sein muß: so wird nicht nurjene Thorheit ganz vermieden, sondern auch manchem fal-schen Thcilungögrund der Zutritt versperrt.
Zwölftes Kapitel.
Vereinigung der Kräfte in der Zeit.
Wir haben es hier mit einem Begriff zu thun, derda, wo er ins thätige Leben ausläuft, mancherlei trügeri-schen Schein verbreitet; eine klare Feststellung und Durch-führung der Vorstellungen ist uns daher Bedürfniß, undso hoffen wir, man wird uns abermals eine kleine Analyseerlauben.
Der Krieg ist ein Stoß entgegengesetzter Kräfte auf-einander, woraus von selbst folgt, daß die stärkere dieandere nicht bloß vernichtet, sondern in ihrer Bewegungmit fortreißt. Dies läßt im Grunde keine nachhaltige(successive) Wirkung der Kräfte zu, sondern es muß diegleichzeitige Anwendung aller für einen Stoß bestimmtenKräfte als ein Urgesetz des Krieges erscheinen.
So ist es auch wirklich, aber nur so weit als derKampf auch wirklich dem mechanischen Stoße gleicht; woaber derselbe in eine dauernde, gegenseitige Einwirkungvernichtender Kräfte besteht, da kann allerdings eine nach-haltige Wirkung der Kräfte gedacht werden. Dies ist inder Taktik der Fall, hauptsächlich weil das Feuergewehrdie Hauptgrundlage aller Taktik ist, aber auch aus ande-ren Gründen. Wenn im Feuergefecht 1000 Mann gegen500 gebraucht werden, so ist die Größe ihres Verlustes