Band 
Erster Theil.
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die endliche zu sein braucht) fast immer am Anfang desgroßen Aktes stattfinden laßt: fo werden wir in diesen dreiResultaten Gründe genug haben, um strategische Reserveimmer entbehrlicher, immer unnützer und immer gefährlicherzu finden, je mehr ihre Bestimmung umfassend ist.

Der Punkt aber, wo die Idee der strategischen Re-serve anfangt widersprechend zu werden, ist nicht schwerzu bestimmen; er liegt in der Hauptentscheidung. DieVerwendung aller Kräfte muß steh innerhalb der Haupt-entscheidung befinden, und jede Reserve (fertiger Streit-kräfte), welche erst nach dieser Entscheidung gebrauchtwerden sollte, ist widersinnig.

Wenn also die Taktik in ihren Reserven das Mittelhat, nicht bloß den unvorhergesehenen Anordnungen desFeindes zu begegnen, sondern auch den niemals vorherzu-sehendcn Erfolg des Gefechts, da wo er unglücklich ist,wieder gut zu machen: so muß die Strategie § wenigstenswas die große Entscheidung betrifft, auf dieses Mittel ver-zichten; sie kann die Nachtheile, welche auf einem Punkteintreten, in der Regel nur durch die Vortheile wieder gutmachen, die sie auf anderen erhält, und in wenigen Fällen,indem sie Kräfte von einem Punkte zum andern überführt;niemals aber soll oder darf sie auf den Gedanken kom-men, einem solchen Nachtheil durch eine zurückgestellteKraft im Voraus begegnen zu wollen.

Wir haben die Idee einer strategischen Reserve, welchebei der Hauptentscheidung nicht mitwirken soll, für wider-sinnig erklärt, und das ist sie so unzweifelhaft, daß wirgar nicht versucht gewesen sein würden, sie einer solchenAnalyse zu unterwerfen, wie in diesen beiden Kapiteln ge->schchen ist, wenn sie sich nicht, unter andern Vorstellungenverkappt, etwas bester auönähme und so häufig zum Vor-