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Verhältniß an Streitkräften eingebüßt als er: so wird beider Schlußrechnung des Feldzugs von diesem Siege/ wennman einen solchen Erfolg so nennen könnte/ Nichts übrigbleiben- Es kommt also das Überwinden des Gegners/d. h. die Versetzung desselben in einen solchen Zustand/ daßer das Gefecht aufgeben muß/ an und für sich nicht inBetrachtung/ und kann deshalb auch nicht in die Defini-tion des Zweckes aufgenommen werden/ und so bleibt dennwie gesagt/ Nichts übrig als der unmittelbare Gewinn/ denwir in dem Zerstörungsprozeß gemacht haben. Es gehörenaber dahin nicht bloß die Verluste/ welche im Verlauf desGefechts vorkommen/ sondern auch die/ welche nach demAbzug des besiegten Theils als unmittelbare Folge dessel-ben eintreten.
Nun ist es eine bekannte Erfahrung/ daß die Ver-luste an physischen Streitkraften im Laufe des Gefechtsselten eine große Verschiedenheit zwischen Sieger und Be-siegten geben/ oft gar keine/ zuweilen auch wohl eine sichverkehrt verhaltende/ und daß die entscheidendsten Verlustefür den Besiegten erst mit dem Abzug eintrete»/ nämlich,die/ welche der Sieger nicht mit ihm theilt. Die schwa-chen Reste schon erschütterter Bataillone werden von derReiterei zusammengeworfen/ Ermüdete bleiben liegen/ zer-brochene Geschütze und Pulverwagcn bleiben stehen/ anderekönnen in schlechten Wegen nicht schnell genug fort undwerden von feindlicher Reiterei erreicht; in der Nacht ver-irren sich einzelne Haufe»/ und fallen dem Feinde wehrlosin die Hände/ und so gewinnt der Sieg meistens erst Kör-per/ nachdem er schon entschieden ist. Hier würde ein Wi-' derspruch sein/ wenn er sich nicht auf folgende Art löf'te.
Der Verlust an physischen Streitkräften ist nicht dereinzige/ den beide Theile im Verlauf des Gefechts erleiden/