Band 
Erster Theil.
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Zehntes Kapitel.

Fortsetzung.

Wirkung des Sieges.

Man kann sich, je nachdem man seinen Standpunktnimmt, eben so sehr verwundern über die außerordentlichenErfolge, welche manche große Schlachten gehabt haben,als über den Mangel an Erfolg bei andern. Wir wollenjetzt einen Augenblick bei der Natur der Wirkung verwei-len, welche ein großer Sieg hat.

Wir können hier leicht drei Dinge unterscheiden: dieWirkung auf die Jnsirumcnte selbst, nämlich auf die Feld-herrn und ihre Heere; die Wirkung auf die betheiligtcnStaaten, und den eigentlichen Erfolg, welchen diese Wir-kungen in dem weitem Verlauf des Krieges zeigen.

Wer nur an den unbedeutenden Unterschied denkt, deran Todten, Verwundeten, Gefangenen und Verlornen Ge-schützen auf dem Schlachtfetde selbst zwischen Sieger undBesiegten zu bestehen pflegt, dem scheinen die Folgen, welchesich aus diesem unbedeutenden Punkt entwickeln, oft ganzunbegreiflich, und doch geht gewöhnlich Alles nur zu na-türlich zu.

Wir haben schon im siebenten Kapitel gesagt, daß dieGröße eines Sieges nicht bloß steigt in dem Maaße, wiedie besiegten Streitkräfte an Umfang zunehmen, sondernin höheren Graden. Die moralischen Wirkungen,^ welcheder Ausgang eines großen Gefechts hat, sind größer beidem Besiegten und beim Sieger, sie werden Veranlassungzu größer« Verlusten an physischen Kräften, die dann wie-der auf die moralischen zurückwirken, und so sich gegen-