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seinen Gegner niederschlagen, um so mehr wird er Allesin die Waagschaale der ersten Schlacht legen, in ihr Alleszu erringen hoffen und streben. Vonaparte ist wohl kaumin einem seiner Kriege ohne den Gedanken ausgezogen, sei-nen Gegner gleich in der ersten Schlacht niederzuschlagen;und Friedrich der Große, in kleinern Verhältnissen undbeschranktem Kriesen, dachte eben so, wenn er an der Spitzeeines kleinen Heeres sich im Rücken gegen die Russen oderdie Reichsarmee Luft machen wollte.
Die Entscheidung, welche die Hauptschlacht giebt, hängtzum Theil von ihr selbst ab, haben wir gesagt, d. h. vonder Menge der Streitkraste, mit welchen sie geliefert wird,und von der Größe des Erfolgs.
Wie der Feldherr in Beziehung auf den erstenPunkt ihre Wichtigkeit steigern kann, ist an sich klar, undwir wollen nur bei der Bemerkung stehen bleiben, daßmit dem Umfang der Hauptschlacht die Menge der Fällewächst, welche durch sie mit entschieden werden, und daßdeshalb Feldherrn, welche im Vertrauen zu sich die großenEntscheidungen liebten, es immer möglich gemacht haben,den größten Theil ihrer Streitkräfte darin zu verwen-den, ohne auf andern Punkten dadurch wesentlich zu ver-säumen.
Was den Erfolg, oder genauer gesprochen die inten-sive Stärke des Sieges betrifft, so hangt diese hauptsäch-lich von vier Verhältnissen ab:
1. Von der taktischen Form, in welcher die Schlachtgeliefert wird.
2. Von der Alatur der Gegend.
3. Von dem Waffcnvcrhältniß.
4. Von dem Machtverhältniß.
Eine Schlacht mit gerader Front und ohne Umgehung