Band 
Erster Theil.
Seite
348
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und also das Bedürfniß hat/ sich zu ordnen/ die Zerstreu-ten zu sammlen/ die/ welche sich verschossen habe«/ mit fri-scher Munition zu versehen. Alle diese Umstände versetzenden Sieger selbst in einen Zustand der Krise / wovon wirschon gesprochen haben. Ist nun der Geschlagene nur einuntergeordneter Theil gewesen/ der von andern aufgenom-men werden kann/ oder hat er sonst irgend eine bedeu-tende Verstärkung zu erwarten/ so kann der Sieger leichtin die evidente Gefahr kommen/ seinen Sieg wieder ein-zubüßen/ und diese Betrachtung macht in solchem Falldem Verfolgen bald ein Ende/ oder legt ihm wenigstensstarke Zügel an. Aber selbst da/ wo eine namhafte Ver-stärkung des Geschlagenen nicht zu befürchten ist/ findet inden oben angegebenen Umständen der Sieger ein starkesGegengewicht seiner Schnellkraft beim Verfolgen. Es istzwar ein Entreißen des Sieges nicht zu befürchten/ abernachtheilige Gefechte bleiben doch möglich und können diebis dahin erhaltenen Vortheile schwächen. Außerdem hängtsich nun das ganze Gewicht des sinnlichen Menschen mitseinen Bedürfnissen und Schwächen an den Willen desFeldherrn. Alle die Tausende/ welche unter seinem Befehlstehen/ haben das Bedürfniß nach Ruhe und Stärkung/haben das Verlangen die Schranken der Gefahr und Ar-beit vor der Hand geschlossen zu sehen; nur Wenige/ dieman als Ausnahme betrachten kann/ sehen und 'fühlenüber den gegenwärtigen Augenblick hinauö/ nur in diesenWenigen ist noch so viel freies Spiel des Muths/ UM/nachdem das Nothwendige vollbracht ist/ auch noch an die-jenigen Erfolge zu denke«/ die in solchem Augenblick wieeine bloße Verschönerung des SiegeS/ wie ein Luxus desTriumphes erscheinen. Alle jene Tausende aber haben ihreStimme im Rath deö Feldherrn/ denn durch 'die ganze