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offenbar der weitere Verlust an Streitkräften/ den manbeim Verfolgen erleiden konnte/ mit dem feindlichen in garkeinem Verhältniß stand. Jene Betrachtung konnte also ebennur wieder entstehe»/ indem man die Streitkräfte nicht alsdie Hauptsache betrachtete. So finden wir den»/ daß inden frühern Kriegen nur die eigentlichen Heroen wie KarlXII./ Marlborough/ Eugen/ Friedrich der Große ihrenSiegen/ da wo sie entschieden genug waren/ eine kräf-tige Verfolgung hinzufügten/ und daß die andern Feldherrnsich gewöhnlich mit dem Besitz des Schlachtfeldes begnüg-ten. In der neuern Zeit hat die größere Energie/ welchedie Kriegführung durch die größer» Verhältnisse bekommenhatte/ aus denen sie hervorgegangen war/ diese konventionellenSchranken vernichtet; das Verfolgen ist ein Hauptgeschäftdes Siegers geworden/ die Trophäen haben deswegen anUmfang sehr zugenommen/ und wenn man auch in neuernSchlachten Fälle steht/ wo dies nicht ist/ so gehören siedoch zu den Ausnahme«/ und sind immer durch besondereUmstände motivirt.
Bei Görschen und Bautzen verhinderte nur Überle-genheit der verbündeten Reiterei eine gänzliche Niederlage;bei Gr. Beeren und Dennewitz das Mißwollen des Kron-prinzen von Schwede»/ bei Laon des alten Blüchers schwa-cher persönlicher Zustand.
Aber auch Vorodino ist ein hierher gehöriges Bei-spiel/ und wir können uns nicht enthalten ein Paar Wortemehr darüber zu sage»/ theils/ weil wir nicht glauben daßdie Sache mit einem bloßen Tadel Vonapartes abgemachtsei/ theils/ weil es scheinen mögte/ als gehörte dieser/ undmit ihm eine große Zahl ähnlicher Fälle/ zu denjenigen/welche wir als so äußerst selten betrachtet habe«/ wo dieallgemeinen Verhältnisse den Feldherrn schon am AuSgangi 23