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Marsch, während er 5 bis 6000 Mann der Ardennenarmee, welche bei Philippevillelagerten, zur Verstärkung seines rechten Flügels herbeirief.
Jenseits Avesnes drängte er die feindliche Vorhut zurück und Coburg berei-tete sich, die Schlacht in seiner verschanzten Stellung anzunehmen. Seine Mittehielt das Plateau von Wattignies besetzt; sein rechter Flügel dehnte sich vonDourlers bis Leval an der Sambre aus. Der linke Flügel beobachtete die Straßevon Philippeville.
Die republikanischen Truppen brannten vor Begierde, sich zu schlagen. Kaumhatten sie sich entwickelt, als Jourdan sie gegen die waldigen Hügel vorrückenließ, wo die Oesterreicher, gedeckt durch Verhaue, Schanzen und eine zahlreicheArtillerie, sie erwarteten. Der Angriff umfaßte die zwischen dem Dorfe Wat-tignies und der Sambre liegenden Höhen in einem Halbkreise, während einerechts detaschirte Colonne über Solre-le-Chateaur marschirte, um sich der Arden-nendivision anzuschließen.
Die Straße von Avesnes nach Maubeuge lief mitten durch die französischenLinien hindurch. Jourdan hatte die Absicht, die feindliche Stellung mit seinenbeiden äußersten Flügeln anzufallen, und wenn man hier handgemein wäre, indichten Colonnen bis aus das Plateau von Dourlers vorzudringen, dessen Besitzihn zum Meister des Schlachtfeldes gemacht hätte.
Seine beiden Flügel eröffneten das Gefecht auf glänzende Weise; die Schan-zen von Leval und an der Sambre, so wie diejenigen, welche die Zugänge zu Wat-tignies deckten, wurden genommen. Unterdessen stand die Mitte unbeweglich beidem Vereinigungspunkte der Straßen von Avesnes und Solre-le-Chateaur undbeschränkte sich auf die Canonade von Dourlers, von wo die Batterien derOesterreicher lebhaft antworteten. Jourdan wollte, ehe er mit dieser Masse vor-rückte, warten, bis sich das Resultat des Gefechtes seiner beiden Flügel ausge-sprochen haben würde. Allein die Truppen verlangten zum Angriffe geführt zuwerden, und Carnot, der ihre Ungeduld theilte, bestimmte den Obergeneral, ihnanzuordnen. 13,000 Mann senkten sich in die Schlucht, welche beide Heere trenn-ten. Niedergeschmettert durch das Geschütz der Kaiserlichen, schwankten sie; aberdas Beispiel der Generale und der Deputirten reißt sie fort; sie hinterlegen dasThal, und schon erreichen sie die Schanzen, als Verstärkungen, welche Coburgvom äußersten rechten Flügel und von der Mitte heranzieht, ihnen eine un-durchdringliche Front entgegensetzen und ihre Flanken bedrohen. Jourdan ent-schließt sich zum Rückzüge und kehrt mit einem Verluste von 1500 Mann inseine anfängliche Stellung zurück. Die Nacht beendigte dieses erste Gefecht.
Am folgenden Tage änderte Jourdan seine Disposition, indem er die Masseder Streitkräste auf seinem rechten Flügel sammelte. Da er erkannt hat, daßDourlers auf Kosten von Wattignies verstärkt worden ist, beschließt er, diesenletzten Punkt mit 24,000 Mann zu bruskiren. Der Mitte und dem linken Flügelbefahl er, ein lebhaftes Geschützfeuer zu eröffnen, und sich erst dann in Bewegung zusetzen, wenn der Feind seine Redouten von Truppen entblößen würde. Ein dich-ter Nebel begünstigte diese Anordnungen, die dem feindlichen Obergeneral ver-