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Beysser eröffnete den Marsch. Vom Lager von Naudieres bahnte er sich denWeg nach Machecoul, während Kleber, den See von Grand Lieu umgehend,nach St. Philibert rückte. Charette zog sich vor Beysser zurück und conzentrirteseine Vertheidigung, wie gewöhnlich, bei Loge. Die Republikaner suchten ihn hiereinzuschließen. Beysser rückte im Halbkreise über Machecoul, Challans und Pal-luau vor. Kleber nahm Stellung bei St. Etienne, und Canclaur debouchirtean der Spitze der Brigaden von Aubert-Du-Bayet auf der großen Straße vonNantes, welche durch diese Bewegungen frei geworden war, gegen Lege. Cha-rette, auf dem Punkte, in das Thal der Boulogne geworfen zu werden, war-tete den Angriff nicht ab; er setzte eiligst über den Fluß und zog nach Montaigu.Die republikanische Armee folgte ihm stets in derselben Ordnung, indem sie ihnzu beiden Seiten übersiügelte. Bei Montaigu angegriffen und geschlagen, setzte erseinen Rückzug fort, und machte erst bei Tiffauges hinter der Sövre Halt. Erstand hier auf seiner letzten Rückzugslinie, und man sah einem entscheidendenGefechte entgegen. Canclaur traf seine Anstalten zum Angriffe auf beiden Ufern.Während er Beysser bei Montaigu ließ, sendete er die Mainzer nach Clisson, inder Absicht, über Verton die Verbindung mit seinen Reserven zu eröffnen, undCharette's rechte Flanke zu bedrohen. Allein diese geschickte Combination, derenErgebniß bis jetzt vollkommen gelungen war, wurde durch die Divisionen vonSaumur nicht unterstützt. Rossignol, erschreckt durch die große Zahl von Feinden,welche sich auf seinem Marsche erhoben, und durch die Niederlage, welche Le-comte bei Cbantonnay erlitt, gab seinen Colonnen Befehl zum Rückzüge, unddie royalistischen Führer der obern Vende'e, hiedurch von jeder Diversion befreit,gaben den dringenden Bitten Charette's nach, und sendeten ihm eine beträcht-liche Verstärkung nach Tiffauges. Inzwischen rückte Kleber gegen ihn vor. Alser mit seiner 2000 Mann starken Vorhut bei Torfou anlangte, befand er sichgegenüber von 40,000 Mann. Ohne Zögern rückte er zum Angriffe vor; seineheldenmüthige Schaar nahm Torfou im ersten Anlaufe, und in dieser hochgele-genen Stellung, welche das Thal der Sevre beherrschte, hoffte er sich bis zurAnkunft des Hauptcorps zu halten. Allein es erschienen weder Beysser, noch dieMainzer, und die Vorhut sah sich der überlegenen Zahl der Feinde allein preis-gegeben. Nach einem fünfstündigen rühmlichen und blutigen Gefechte ward siezum Rückzüge genöthigt. Anfangs geschah dieser in guter Ordnung; als aberdas Geschütz in den grundlosen Wegen, die zu den Flüssen führen, stecken blieb,mußte man dasselbe im Stiche lassen. Von diesem Augenblicke an lösten sich dieGlieder auf, und die Truppen flohen bis zu dem Bache, der zwischen Torfouund Bouffay fließt. Dieser Bach bildete einen neuen Abschnitt; allein die Vendöerrückten im Laufe heran und alles war verloren, wenn man sie an diesem letztenHindernisse nicht aufhielt. Kleber sammelt einige Kerntruppen unter demBataillonschef Chevardin; er stellt sie vor der Brücke aus, und befiehlt ihnen,dieselbe bis auf den letzten Mann zu behaupten; sie gehorchen, und durch einedes Alterthums würdige Aufopferung gewinnen seine Truppen Zeit, sich auf demjenseitigen Ufer des Baches zu formiren. In demselben Augenblicke begann die