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[Band 1.]
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rend die Franzosen ihre Bewegung fortsetzten, und sich mit den bei Charleroygeschlagenen Corps vereinigten.

Jetzt ward die Sambre der Schauplatz entscheidender Ereignisse. Dieser kleine,unter vielfachen Krümmungen ruhig dahinziehende Fluß trennte seit 6 Wochendie beiden 50 — 60,000 Mann starken Heere, welche sich seither vergebens bemühthatten, auf dem entgegengesetzten Ufer festen Fuß zu fassen. Fünf hitzige Gefechtehatten zu keinem Resultate geführt, als Jourdan das Gewicht seines Feldherrn-stabs in die Wagschaale legte. Ein großer Kriegsrath ward abgehalten; sowohldie Conventsdeputirten als die Generale stimmten überein, die Einnahme vonCharleroy als die unumgänglich nöthige Präliminar-Operation zu betrachten.Man beschloß die Belagerung dieses Platzes, und man vereinigte die Divisionen derArdennenarmee und 2 Divisionen der Nordarmee mit denjenigen der Moselarmee.Sofort warf man, während 15,000 Mann das Lager bei Maubeuge bewachten,diese ganze imposante Masse, welche später den Namen der Sambre- und Maas-Armee erhielt, auf das linke Ufer. Sie nahm Stellung in der Umgegend vonCharleroy, indem sie alle nach diesem Punkte führenden Straßen deckte. Derlinke Flügel besetzte Trazegnies und Forchies, der rechte Fleurus und Lambu-sart; die Mitte stand bei Gosselies und Heppignies. Eine Division ward mitBezwingung des Platzes beauftragt.

Jourdan war Obergeneral; er hatte Hatry, Lefebvre und Championnet,Divisions-Generale, deren Ruf gegründet war, von der Mosel herbeigeführt. DieAenderungen in der Vendee brachten Kleber und Marceau zur Ardennen-Armee;allein trotz dieser Elemente des Erfolges erlitten die Franzosen dennoch einennochmaligen Unfall.

Der Prinz von Oranien, Kaunitz und Beaulieu fielen die Stellungen an, inwelchen sich die Republikaner noch nicht festgesetzt hatten. Ein hartnäckiges Gefechtentspann sich während eines dichten Nebels, der den französischen Generalen dieStärke und die Bewegungen ihrer Gegner verbarg. Gleichwohl wurden die Kai-serlichen am Pieton und bei Gosselies theils zurückgedrängt, theils aufgehalten.Jourdan betrachtete sich bereits als Sieger, als er erfuhr, sein rechter Flügelsei über die Sambre zurückgeworfen. Unbekannt mit dem, was auf dem andern 'Punkte vorfiel, hatte dieser Flügel bei dem Heranrücken zweier starken Colonnenauf Lambusart für seine Verbindungen mit dem rechten Ufer befürchtet, und sich inOrdnung dahin zurückgezogen. Der Rest der Armee war genöthigt, dieser Bewegungzu folgen. Allein die Verbündeten, welche in dem heftigen Angriffe nicht weniggelitten und gegen 3000 Mann verloren hatten, entfernten sich gleichfalls vondem Schlachtfelde, und zogen sich mach Nivellcs zurück, wo sie den Obergeneraldringend um Unterstützung baten. Dadurch ward es Jourdan möglich, zwei Tagedarauf wieder in seine Berennungslinie einzurücken und die Belagerung von Char-leroy mit Nachdruck fortzusetzen.

Cvburg ließ den Herzog von Aork bei Tournay, und Clerfayt bei Thieltund Deynse zurück, und verstärkte die Verbündeten bei Nivellcs mit 30,000 Mann.Diese ganze Masse setzte sich zum Entsatze der Festung in Marsch; diese capitu-