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die Aufmerksamkeit des Feindes nach dessen linkem Flügel ziehen, gleich daraufjedoch den Hauptangriff gegen den rechten Flügel richten. Eine kleine Colonnesollte über den Rhein setzen und Laubenheim umgehen, eine Hauptcolonne durchdas Defilee von Weissenau, dann über Laubenheim in die rechte Flanke derfeindlichen Stellung vordringen und eine andere die Höhen bei Hechtsheimund Heiligenkrcutz in der Front stürmen.
Während hier der Schlüssel der Stellung erobert wurde, sollte die Umgehungdes rechten feindlichen Flügels mit beträchtlicher Macht vollendet, und der Angriffim Rücken mit größtem Nachdrucke fortgesetzt werden.
Zu diesem Zwecke theilte Clerfayt sein 30,000 Mann starkes Heer dergestaltin mehrere Colouucn ein, daß ste in der Nacht vom 2a / 29 . Octbr. sich nach den-jenigen Punkten in Bewegung zu setzen vermochten, von welchen aus der An-griff unternommen werden sollte. Die Märsche selbst wurden mit größter Stillevollzogen und ein stürmischer Westwind begünstigte das Geheimniß. Zu größererSicherheit ward das Laden der Gewehre untersagt, und um 8 Uhr Morgensstanden die Avantgarden der Colonnen auf der Linie der Vcdettcn und hinterdiesen die Colonnen selbst, des Signals gewärtig, das bei Monbach zum An-griffe gegeben werden sollte.
Noch in der Nacht segelte das Geschwader des Majors Williams (7 Ka-nonirschaluppen und 7 Transportschiffe mit 7 Compagnien) von Mainz zwischender Benzel-Au und der Jakobsbergcr-Au nach dem linken Ufer, und landete(ee) an demselben, ohne auf feindliche Posten zu stoßen. Die 7 Kanonirschaluppenstellten sich quer über den Fluß dergestalt aus, daß die Franzosen später dieirrige Meinung faßten, die Ocsterreicher hätten hier eine Schiffbrücke geschlagen.Die 7 Transportschiffe nahmen etwas unterhalb nächst dem LandungsplätzeStellung.
Die Vorhut der ersten Hauptcolonne, 4 Compagnien, 10 Schwadronen (ff)unter dem Obristen Knesewich rückte durch Weissenau und gegen Laubenheim vor.Die Hauptcolonnen (10 Bat., 6 Schwadr., 3 12pfündige Batterien) unter demGeneral Neu folgte aus dem Neuthor und marschirte vorwärts und rechts vonWeissenau in drei Treffen staffelförmig auf (gg).
Die zweite Hauptcolonne unter dem General Staadcr (9 Bat., 4 Schwadr.,2 schwere Batterien) zog aus dem Gauthore und dem Mariaborner-Schlageund stellte sich in 3 Treffen (lih) zwischen dieser Schanze, der Elisabeth-Schanzeund den Ruinen der heiligen Kreutzkirche staffelförmig auf, so daß die Reiterei im3ten Treffen sich an den Hechtsheimer-Bach lehnte.
Die Vorhut der dritten Hauptcolonne rückte durch Zahlbach gegen Bretzen-heim vor; die Colonne selbst (6 Bat., 22 Schwadr., 3 Batterien) unter demGrafen Colloredo-Wels, marschirte auf beiden Ufern des Hechtshekmer-Bachesrechts und lins vom Zahlbach auf (i i).
Die Nebencolonne des Obrist-Lieuteuants Klein (1. Bat.) zog aus dem Münster-Thor und nahm auf dem Hartbergc Stellung (k). Ein Bataillon von der Neben-