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[Band 1.]
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Auf dem linken Flügel der Oesterreicher hatte die Vorhut der ersten Haupt-colonne nach der Wegnahme des Dorfes Laubenheim auf den Höhen hinterdiesem Dorfe (vv) Stellung genommen. Mit der Hauptcolonne schritt Neuzum Angriffe des Hauptwalles. Trotz des durch einen plötzlich einfallenden Regenschlüpfrig gemachten Bodens drang diese Colonne durch die Wolfsgruben undPallisaden an den Hauptwall und erstieg diesen. Ein Theil des rechten Flügelsder Division Courtot ergriff die Flucht, der Rest stellte sich vorwärts von Hechts-heim im Hacken (x) auf. Neu nahm innerhalb der Verschanzungen den Feindengegenüber in 3 Treffen Stellung (ww).

Gleichzeitig mit diesem gelungenen Angriffe rückte Ständer mit der zweitenHauptcolonne von den eroberten Schanzen gegen den Hauptwall links von Hechts-heim vor, eroberte diesen nach zweimaligem Sturme und besetzte Hechtsheim miteinem Bataillon.

Sofort wendete er seine Truppen jenseits der genommenen Linie in 2 Treffen(yy), 1 Bataillon vorwärts (y), ein zweites rechts von Hechtsheim (z).6 Schwadronen brachen oberhalb dieses Dorfes durch die Wolfsgruben und dieaufgesprengten Barrieren des Hauptwalles und sormirten sich auf dem rechtenFlügel der Infanterie (zz). Courtot zog sich, von diesen 6 Schwadronen ver-folgt, eiligst auf dem Wege nach Gau-Bischoffsheim und Cbernheim zurück, undnur mit Mühe gelang es ihm, in einiger Entfernung seine Division wieder zusammeln und bei (CC) am Wildbache eine neue Stellung zunehmen.

Die österreichischen Husaren wendeten sich nunmehr rechts gegen den rechtenFlügel der Division St. Cyr, die durch das Vordringen der österreichischen erstenund zweiten Hauptcolonne in ihrer rechten Flanke bedroht, einen Hacken bildete,den linken Flügel an das Chausseehaus D D gelehnt, während der rechte sich inder Richtung von Ebernheim ausdehnte. Ein Cavalerieregiment und die reitendeArtillerie deckten den letzteren. Bei einem Angriffe auf diesen rechten Flügelwurden die österreichischen Husaren in ihre anfängliche Stellung (zz) zurück-geworfen.

Jetzt erst, nachdem der ganze rechte Flügel der französischen Stellung über-wältigt und das Centrum gefährlich bedroht war, langte der französische Ober-general aus seinem 2 Stunden entfernten Hauptquartier auf dem Schlachtfeldean, und liest alle aus den nächsten Dörfern zusammengebrachte Reiterei überMariaborn auf der Straße vorrücken (EE); ihr eilte jedoch die Reiterei derdritten österreichischen Hauptcolonne entgegen und warf sie gegen Mariaborn zurück.

Auf dem linken französischen Flügel folgten Obristlieutenant Klein und MajorMontbach auf allen Punkten der weichenden Division Rcncauld und nahmen Stellung(FF) bei den Ruinen der Einsiedelei, während 7 Compagnien und 1 Schwadron,von dem Fürsten von Hohenlohe-Jngelfingcn bei Schierstein und Walauf überden Rhein gesendet, über Budenheim gegen Findhcim (0 0) heranzog und sichdem linken Flügel der beiden obenerwähnten Nebencolonnen anschlössen.

Da sich die Divisionen Courtot und St. Cyr noch immer in ihren Stellungen(0 0), (DD) behaupteten, so befahl Clerfayt zur Herbeiführung der Entscheidung,