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Ufern des Rheins oder in Italien auf Eurvpa's Schicksale hervorgebracht habenwürde.
Bonaparte langte am 27. März im Hauptquartier zu Nizza an. Noch deckteSchnee die Alpenpässe, und er beeilte sich, die Operationen zu beginnen, ehe diebessere Jahreszeit das Schlachtfeld vergrößerte.
8000 Mann blieben zur Bewachung der Posten und Cols der Grafschaft Nizzazurück; der Rest der Armee (33,000 Mann) setzte sich mittelst einer Bewegungin die rechte Flanke auf der Straße La Corniche in Marsch und dehnte sich bisan die Thore von Genua aus.
Dieser Kern tapferer Truppen war auf merkwürdige Weise zu großen Dingenvorbereitet. Der Obergeneral ward trotz seiner Jugend, seines schwächlichen Aeu-ßern und seiner zurückhaltenden Manieren gut aufgenommen. Die Soldaten, ab-gehärtet durch 4 Fcldzüge, durch heroische Kämpfe in den Schluchten und aufden Gipfeln der Alpen und der Pyrenäen, hatten ihm in ihrer guten Launeihren eigenen Grad übertragen und versprachen ihm ein baldiges Vorrücken.Unter ihm befehligten 4 Generale von erprobtem Muthe und großer Geschicklich-keit die 4 Infanterie-Divisionen. Es waren Augereau und Massena, beide ein-ander gleich an lebhaftem Feuer, ferner Laharpe und Serrurier, beide zwar etwasmethodischer, aber von nicht minderem Rufe. Die Reiterei führten Kilmaine undStengel, welche sich in den Fcldzügen der Nordarmee ausgezeichnet hatten. Chefdes Generalstabs war Berthier, begabt mit großer Kaltblütigkeit, ein unermüd-licher Arbeiter, genau und metbodisch und von bencidenswerthem Gedächtnisse,, vereinigte er die Eigenschaften seines Amtes in hohem Grade. In der nächstniedereren Rangstufe befand sich eine Pflanzschule berühmter Generale: Lanncs,Joubert, Murat, Bcssiercs, Suchet, Victor.
Nach der Schlacht bei Loano hatten sich die Verbündeten, vertrieben von demKamm und den Abfällen des Seeabhanges, nach den nördlichen Abfällen des Ge-birges gezogen, wo sie gleichzeitig die Zugänge Piemonts und der Lombardeideckten. Hier suchte Bonaparte auf sie zu fallen, nicht etwa indem er sich durchDetaschements entlang der ganzen Kette zersplitterte, sondern indem er sich mitseinen sämmtlichen Massen mittelst einer Oeffnung, welche die Einscnkung desGebirges in der Nähe der Bormida-Quellen bildet, zwischen Colli und Beaulieuwarf.
Auf der Nordseite sind die Hänge wieder steiler, als da, wo man sich bissetzt geschlagen hatte. Ihre Breite beträgt etwa 12 Stunden. Der Tanaro mitseinen Zuflüssen, die Corsaglia, der Belbo, die kleine und große Bormida fallenvon diesen Hängen ab und mehrere Verbindungen führen über dieselben ausdem Litorale nach dem Gebiete des Po. Zuvörderst die Straße von Oncglia überOrmea, Ceva und Cvni nach Turin; dann diejenige von Savona über Dego,Acqui und Alessandria nach Mailand; ferner das Debonchäe der Bocchctta;endlich ein Transversalweg, der entlang dem Höhenzuge, von Turin über Millesi-mo, Sasello und Voltri nach Genua führt, mit einem Seitenzweige über Carcarenach Savona. Es erhellt hieraus, daß Savona den gemeinschaftlichen Ausgangs-
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