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[Band 1.]
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seines schweren Geschützes bei Pforzheim, sich durch das Enzthal über Neuenbürgund Wildbad gegen den Sprolcnhof und Urnagold in Bewegung zu setzen, umdie linke Flanke des bei Freudenstadt stehenden feindlichen Corps zu bedrohen,befand sich dahin im Marsche (/>/>), als seine Vorhut (q') bei Höfen auf dieSpitze des Generals Taponnier < K ) stieß. Da General Lindt zu gleicher Zeitdie Kunde von der ungünstigen Wendung des Gefechtes bei Rothensohl erhielt,kehrte er, ohne irgend einen Wide, stand zu versuchen, auf demselben Wege um,und zog sich nach Pforzheim zurück.

Im Rbeinthale hatte sich Desair mit 6 Bataillonen und einem Cavalerie-Regimente ( qq) zum Angriffe des von den östreichischen Vortruppen besetzten Dor-fes Maisch in Marsch gesetzt. Das lebhafte Feuer auf der ganzen östreichischenVorpostenkette vom Gebirge bis nach Bietighcim verkündigte dem Erzherzoge denAngriff der Franzosen, worauf er sogleich für die den folgenden Tag gegebenenDispositionen auszuführen befahl.

Dem gemäß rückte Sztarray mit der 2ten Colonne ( rr ) auf der Bergstraßegegen Maisch vor, während die 3te Colonne unter Latour (ss) sich gegen Oedig-heim bewegte, und die gcsammte österreichische Reiterei (tt) sich in die Ebeneentwickelte.

Desair hatte unterdessen Maisch genommen, und sich auf dem Berge hinterdiesem Dorfe formirt (q), die französische Reiterei (uu) füllte den Raum zwi-schen Maisch, Muckensturm und Oedigheim; ihr zahlreiches Geschütz (vv) schütztesie gegen den Angriff der überlegenen österreichischen Reiterei. Sobald die öster-reichische Infanterie bei Malsch anlangte, ward dieses Dorf zweimal von ihr ge-nommen, und wieder verloren, bis es endlich dem Erzherzoge gelang, sich nach einemdritten Sturme darin festzusetzen, und die Franzosen bis in den Wald von Wcyerzurückzuwerfen (tvtv).

Die dritte Colonne unter Latour kämpfte mit gleichem Erfolge; sie vertriebdie Franzosen (xx) aus Bietigheim und Oedigheim und zwang sie zum Rückzügenach Rastadt (yy), worauf diese beiden Colonncn vor dem Federbache von Wald-prechtswciler bis gegen Steinmauern ( 22 ) Stellung nahmen. Der Erzherzog, ob-gleich Sieger im Rheinthale, sah dennoch das Gefährliche seiner Stellung ein;sein Heer war mehr blosgegeben, als das republikanische; er hatte keine Reserve,und mußte nicht ohne Grund befürchten, dergestalt zwischen den Rhein und denNeckar eingeengt zu werden, daß er den Rückzug auf Stnttgardt verlor. Erräumte daher das Schlachtfeld und nahm Stellung bei Pforzheim an der Enz.Da durch diese Bewegung die Straße nach Heidelberg frei gegeben ward, riefMorean seinen äußersten linken Flügel herbei, der den Rhein bei Speyer pas-sirte, und bei Bruchsal in die Schlachtordnung einrückte. Gleichzeitig vertriebFerino die Oesterreichcr aus Freiburg und Hornberg, die Division Laborde de-bouchirte aus Hüningcn und verfolgte den General Wolf, der ihn bis jetzt be-obachtet hatte, in der Richtung auf Stühlingen. Der Erzherzog dirigirte die Ab-theilung des Oberrheins gegen die Donau. Der halbkreisförmige Cordon, den dieFranzosen bei ihrem Uebcrgange bei Kehl umstellt hatten, entfaltete sich parallel