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Flügel, 6 Bataillone, 10 Schwadronen unter dem General Kospoth bei Staff-langen CCC), mit dem Auftrage, die Waldungen gegen Oggelshausen und See-kirch zu besetzen und die Straße von Ahlen nach Biberach zu decken. Nach Ahlenwaren (D D) 4 Compagnien und eben so viele Schwadronen vorgeschoben. EineReserve von 3 Bataillonen und 2 Schwadronen unter Latour stand auf den Höhenvon Grodt CEE).
Moreau's Angriffsdisposition auf den 2. Oct. enthielt folgende Bestimmungen:Ferino sollte mit dem linken Flügel seines Corps von Waldsee über Ober - undUnter-Effendorf bis Ummendorf vordringen, und den linken Flügel bei Winterstettenumgehen. Diesen Befehl scheint Ferino nicht erhalten zu habe«. Desair sollte aufder Straße von Riedlingen nach Biberach angreifen; und zu diesem Ende Mor-gens 8 Uhr in der Höhe von Seekirch angelangt seyn. St. Cyr endlich wardbefehligt, 3 Angriffscolvnnen zu sormiren, von denen die erste auf der Straßevon Reichenbach nach Biberach, die zweite über Schussenried, die dritte überOggelshausen vordringen sollte.
Mittags um 12 Uhr drang Desair in 2 Colonnen (co) in die Waldungenjenseits Seekirch und Ahlen, warf die österreichischen Abtheilungen zurück, undließ sie durch seine Vorhut über Gutershofen und Burren nach dem Galgen-berge verfolgen. General Kospoth CCC), für seine rechte Flanke besorgt, tratgleichfalls den Rückzug nach dem Galgenberge an, wo der rechte österreichischeFlügel Stellung nabm CF F). Diesem gegenüber, zwischen Birkenhardt undStafflangcn cntwickUte sich sofort der ganze französische linke Flügel (ck ck) unterDesair.
Unterdessen setzten sich auf der Südseite des Sees die 3 Colonnen unter St. Cyr(ee) gegen Oggelshausen, Steinhaufen und Schussenried in Bewegung. Diemittlere ward von einer bei Steinhaufen Vortheilhaft aufgefahrenen Batterie (6)aufgehalten und erlitt beträchtlichen Verlust. Die Colonne rechts marschirte jen-seits Schussenried auf Cff), ward aber von Mercandi» und dem Prinzen vonCondä (////) bis hinter Schussenried zurückgeworfen ( g).
Bastlet {A A) behauptete sich nur mit Mühe gegen einen Schwärm von Plänk-lern, welche durch den Wald von Oggelshausen der dritten Colonne St. Cyrs(/t/t) vorausgiengen und sich rechts gegen Steinhaufen wendeten. Als St. Cyreine Halbbrigade von Sattenbeuren über einen für unzugänglich gehaltenen Moors-grund (ti) an Lastlet's rechte Flanke schickte, während er mit der HauptcolonneCll') denselben in der Front angriff und sich zwischen ihn und Mercandin einzu-drängen suchte, befahl Baillet den Rückzug unter dem Schutze seiner Reiterei durchden Muttensweiler Wald in der Stellung bei Grodt (J J). Länger vermochtenauch Mercandin und Condö den wiederholten Angriffen der Franzosen nicht zuwiderstehen, und zogen sich nach Jngoldingen (Isi und Winterstetten CLL) zu-rück. Allein St. Cyr, statt die weichenden Oesterreicher rasch zu verfolgen, mar-schirte zwischen Muttensweiler und Wattenweiler auf(nrnr). Dadurch gewannLatour Zeit, seinen Reservepark von Grodt nach Ummendorf hinter die Riß unddie Umlach zurückzuschicken.