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[Band 1.]
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Ri'voli behauptet, und sich auf Vauboi's zurückgezogen. Aber Davidovich, in derFurcht, Bonaparte mit der ganzen Armee sich auf den Hals zu ziehen, manöv-rirte mit auffallender Langsamkeit. Man erfuhr am 17. November, daß er Busso-lengo noch nicht angegriffen habe. Man konnte daher ohne Zögern auf das soglücklich gewählte Schlachtfeld zurückkehren.

Dießmal suchte Bonaparte die Streitkräfte Alvinzy's auf die Dämme zu ziehen,sie dort festzuhalten, während Augereau auf dem linken Ufer des Alpone Arcoleangreifen sollte. Letzterer schlug eine Brücke bei Albaredo, Massena setzte sich aufdem Damme von Porcile fest, und eine dritte Colonne unter General Robertrückte auf dem Damme gegen die Brücke von Arcole vor. Die Kaiserlichen warenanfangs im Vortheil, Massena wich zurück, und Robert, schwer verwundet, wardbis an die Etsch zurückgeworfen, und von einer starken österreichischen Colonneverfolgt. Der Augenblick war sehr bedenklich; nur noch wenige Schritte unddiese Masse konnte sich der Brücke bemächtigen; Bonaparte ließ sie abbrechen;die 32te Halbbrigade legte sich entlang dem Damme in Gebüschen in Hinterhalt;ohne sie zu sehen, ließ dieser sie an ihrer Front vorüberziehen, worauf sie plötzlichdenselben in der Flanke anfiel und sie über den Damm in den Sumpf warf,wo fast die ganze Colonne aufgerieben wurde.

Da in diesem Augenblicke auch Massena mit Ungestüm an dem Gefechte Theilnahm, und Augereau auf dem Punkte war, seine Bewegung in den Rücken derOesterreicher zu beendigen, so zogen sich die Kaiserlichen aus dem Sumpfe zurück.

Der Tag neigte sich. Man erfuhr, daß Vaubois sich auf Castel-novo undPeschiera zurückziehe. Der Kampf mit dem Feldzeugmeister mußte zu Ende ge-führt werden; durch die großen Verluste desselben war das Gleichgewicht derStrcitkräfte hergestellt; man konnte es wagen, ihn in der Ebene anzugreifen.

Man gieng über die Brücke von Arcole und nahm Stellung. Der linke Flü-gel an dieses Dorf gelehnt, der rechte in der Richtung auf Legnago ausgedehnt.Gegenüber standen die Kaiserlichen, die rechte Flanke durch den Alpone, die linkedurch ein mit Schilf bedecktes durchschnittenes Terrain gedeckt. In diesen neuenStellungen entspann sich ein neues Gefecht, als sich im Rücken der KaiserlichenGeschützfeucr vernehmen ließ; es war dies die Besatzung von Legnago, welche denfeindlichen linken Flügel umgangen hatte. In demselben Augenblicke erschienen25 Guiden, welche sich durch den Schilf gleichfalls um ihre Flanke herumge-schlichen hatten, in ihrem Rücken und ihre Trompeter blasen zum Angriffe. DieKaiserlichen glaubten sich von ihrer Rückzugslinie abgeschnitten, und weichen bisVilla-nova zurück, von wo sie den Rückzug auf der Straße nach Vicenza antreten.

Während am Morgen des 18. Novembers die französische Reiterei die Ver-folgung fortsetzt, hielt Bonaparte unter allgemeinem Jubelrufe seinen Einzug inVerona. Ohne einen Augenblick zu verlieren, dirigirt er Massena auf Castel-novo, und Augereau aus Dolce, in der Absicht, Davidovich einzuschließen. Alleindieser, das unternehmende Genie seines Gegners scheuend, zog sich eiligst zurück,wobei den Franzosen viele Gefangene in die Hände fielen.